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Pardeller (CSU) kandidiert als Bürgermeister: Das ist sein Wahlprogramm

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Hochrangige Unterstützer: CSU-Bürgermeisterkandidat Thomas Pardeller (2.v.l.) mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Hahn (l.), Staatsministerin Kerstin Schreyer und Landrat Christoph Göbel bei der Nominierungsveranstaltung. © CSU Neubiberg

Es ist offiziell: Thomas Pardeller kandidiert 2020 für die CSU als Bürgermeister in Neubiberg. Bei der Nominierungsversammlung riss er sein Wahlprogramm an.

Neubiberg – Angekündigt hatte er es bereits, jetzt ist es offiziell: Thomas Pardeller (31) kandidiert für die CSU 2020 in Neubiberg als Bürgermeister. Auf einer außerordentliche Mitgliederversammlung nominierte ihn der Ortsverband einstimmig als Kandidaten.

Die stellvertretenden Ortsvorsitzenden, Léon Bogner und Hartmut Lilge, hatten Thomas Pardeller vorgeschlagen. „Neubiberg braucht einen Bürgermeister, der den Ort kennt, einen der für die Bürger, Vereine und Organisationen da ist, dem es um die Sache geht und der Brücken baut“, wird Bogner in einer Pressemitteilung der CSU zitiert. All diese Eigenschaften treffen demnach auf Pardeller zu. Er sei in Neubiberg geboren und aufgewachsen und sitze seit elf Jahren im Gemeinderat Erfahrung im Gemeinderat. „Wenn wir ab heute alle an einem Strang ziehen, dann bin ich mir sicher, dass der Bürgermeister von Neubiberg in einem Jahr Thomas Pardeller heißt“, war sich Bogner sicher.

Der Kandidat selbst nimmt die Herausforderung gerne an. „Ich trete an für einen Neuanfang. Für einen neuen Stil in der Neubiberger Rathausführung. Bürgernah, lösungsorientiert, modern, kommunikativ“, sagte Pardeller. Bei der Versammlung präsentierte er auch schon konkrete Ideen für eine mögliche Amtszeit: So möchte er sich für die Renaturierung des Hachinger Bachs einsetzen, den Bau einer S-Bahn Unterführung und den Ausbau des ÖPNV als Teile eines ganzheitlichen und zukunftsfähigen Verkehrskonzepts vorantreiben, MVV. Tageskarten für Neubiberger und Unterbiberger zum Preis von einem Euro einführen, Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen bei den Gebühren für die Kinderbetreuung entlasten. Weitere Eckpunkte seien die beste Betreuung und Bildung für Kinder, zweitens moderne und zukunftsfähige Verkehrskonzepte und die Steigerung der Lebens- und Wohnqualität, sowie der Schutz der Umwelt.

„Die Zukunftsvision für unsere Gemeinde wollen wir keineswegs im Alleingang erarbeiten“, sagte Pardeller. Es gebe diverse Arbeitsgruppen, in denen alle Bürger unabhängig von ihrer politischen Einstellung die Möglichkeit haben, sich zu engagieren und ihre Ideen einzubringen. „So werden wir in den kommenden Monaten eine Vision von Bürgern für Bürger schaffen“, sagte der 31-Jährige, der sich bei der Mitgliederversammlung über die Unterstützung von Landrat Christoph Göbel, Staatsministerin Kerstin Schreyer und Bundestagsabgeordnete Florian Hahn freuen durfte.

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