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Neubiberg: Kontaktbeamter Thomas Arend vor der Grundschule. Dort wurde ein Kind von einem Unbekannten angesprochen.

Polizei verstärkt im Einsatz

Schock an Neubiberger Grundschule: Unbekannter spricht Mädchen an

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  • Martina Williams
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Es ist der Albtraum aller Eltern: Ein Unbekannter spricht in der Nähe der Grundschule Kinder an und fordert sie auf, mit ihm ins Auto zu steigen. Nun herrscht große Sorge.

München - „Wir sind präsent“, sagt Thomas Arend. Der Kontaktbeamte der Polizei steht an der Grundschule Neubiberg, spricht mit Eltern, hält Ausschau. Denn die Verunsicherung bei vielen Schülern und Eltern ist seit Montag groß: Ein fremder Mann habe ein Kind angesprochen und es aufgefordert, mit in sein Auto zu steigen, informierte die Mittagsbetreuung Mütter und Väter. Das Mädchen konnte nach dem Vorfall noch in die Schule flüchten. Die Polizei nimmt den Fall ernst – und fährt seitdem vermehrt Streife in der Gemeinde im Münchner Südosten.

Wie die Polizei der tz* bestätigt, berichtete die achtjährige Schülerin von einem ca. 45 Jahre alten, etwa 1,75 Meter großen Mann in dunkler Lederjacke, der sie gefragt habe, ob sie Hunde mag. Der Fremde sei „ihr noch bis zur Schultür gefolgt“, heißt es in der Nachricht der Leiterin der Mittagsbetreuung an die Eltern. Auf Nachfrage der tz wollte die Leiterin der AWO-Einrichtung keine weitere Erklärung abgeben.

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Polizei rät zur Vorsicht

Die Rektorin der Grundschule, Susanne Sieben, berichtet: „Wir haben den Vorfall zum Anlass genommen, mit den Kindern zu sprechen, wie man sich verhält.“ Allerdings findet sie die Frage nach den Hunden nicht so abwegig: „Direkt an unserer Schule grenzt eine Hundewiese, hier gehen viele spazieren.“ Wie es dem kleinen Mädchen nach dem Vorfall jetzt gehe, könne die Rektorin gar nicht sagen: „Ich habe selbst nicht mit ihr gesprochen. Das tat die Kollegin der Schulsozialarbeit.“ Diese wollte sich der tz gegenüber nicht zu dem Fall äußern.

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Die Polizei rät derweil den Schülern, vorsichtig gegenüber Fremden zu sein. Auch das Kommissariat 15 für Sexualdelikte ermittelt bereits. Ein Sprecher erklärt: „Gerade bei derart sensiblen Sachverhalten, noch dazu wenn Gefahr für Kinder besteht, sind wir sensibel.“

MW, JOH

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