Verkehrsbelastung in Neubiberg 

Bahntunnel in Neubiberg wieder im Gespräch

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Neubibergs Bürgermeister Günther Heyland (FW.N@U) gilt als klarer Befürworter einer Untertunnelung des heutigen Schnittpunkts zwischen S-Bahnlinie und Hauptstraße. Im Zuge geplanter Taktverdichtungen und eines möglichen zweigleisigen Ausbaus der Strecke bis nach Hohenbrunn hält der Rathauschef die heutige Schrankenregelung mit langen Wartezeiten für nicht zeitgemäß.

Neubiberg– „Eine gute Übung und ein Probelauf“ sei deshalb die derzeitige Sperrung an der Hauptstraße wegen Wartungsarbeiten an den Gleisen und wegen der Neuverlegung von Teerbelag am Übergang nördlich des Bahnhofs (wir berichteten). „Probelauf“, weil die Arbeiten in den Sommerferien den dortigen Streckenabschnitt nur für zwei Wochen, bis 16. August, lahmlegen. „Eine Untertunnelung würde die Hauptstraße für ein ganzes Jahr zur Sackgasse werden lassen“, betonte Heyland. „Vor allem auch für die Neubiberger Geschäftsleute und Gewerbetreibenden würde das zu einer echten Geduldsprobe“, räumt er ein.

Zwei Varianten in der engeren Auswahl

Derzeit werde die Machbarkeit ebenso noch geprüft wie mögliche Bauvarianten. Zwei Optionen würden derzeit favorisiert. Eine geradlinige Untertunnelung im heutigen Verlauf der Hauptstraße ist die eine, eine um 90 Grad in Richtung Norden am Bauhof soll laut Heyland die andere Variante sein. Auch im Gemeinderat soll das Thema deshalb nach der Sommerpause intensiv betrachtet werden. „In der September-Sitzung am 18. September wird die Tunnelfrage eines der Hauptthemen sein“ unterstreicht Günter Heyland. Es dürfte dann wieder hoch hergehen. Denn das Thema Tunnel unter der S-Bahn polarisiert in Neubiberg seit Jahren.

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