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Ute Hirschfeld-Szeberényi war überzeugte Tier- und Umweltschützerin.

Nachruf

Tod einer grünen Kämpferin

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Die Mitbegründerin der Neubiberger Grünen Ute Hirschfeld-Szeberényi ist tot. Obwohl sie schwer krank war, hatte sie sich bis vor kurzem im Gemeinderat Neubiberg engagiert.

Neubiberg – Die Mitbegründerin der Neubiberger Grünen Ute Hirschfeld-Szeberényi ist tot. Obwohl sie schwer krank war, hatte sie sich bis vor kurzem im Gemeinderat Neubiberg engagiert. Die langjährige Sprecherin des Ortsverbands Bündnis90/Die Grünen starb am Samstag im Alter von 71 Jahren. „Als überzeugte Umwelt- und Tierschützerin prägte Ute Hirschfeld-Szeberényi den Ortsverband wie kaum eine andere“, betont Grünen-Sprecherin Lucia Kott.

Vor der Kommunalwahl 2002 hatte Hirschfeld-Szeberényi zusammen mit zwei Mitstreitern den Ortsverband gegründet und damals auf Anhieb mit Walter Kellner den Einzug in den Gemeinderat geschafft. Johanna Rumschöttel, die 2002 SPD-Bürgermeisterin in Neubiberg war, sagte 2017 in einer Rede anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Grünen: „Ich habe von Anfang an eine grüne Handschrift gespürt. Und ich habe grüne Themen von den Grünen gelernt.“

Ute Hirschfeld-Szeberény „war im Herzen grün. Es war ihr sehr wichtig, sich politisch zu engagieren“, betont Lucia Kott. Die Kommunalpolitikerin engagierte sich auch im Vorstand des Kreisverbands und war viele Jahre Sprecherin des Ortsverbands – bis sie das Amt 2016 aus gesundheitlichen Grünen abgab. Kott beschreibt die Verstorbene als starke Persönlichkeit: „Sie war eine Kämpferin.“ Als „Zentrum der Grünen in Neubiberg“ würdigt Kilian Körner, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Gemeinderat, die Neubibergerin. „Mit ihrer freundlichen und herzlichen, aber ganz konsequenten Art, hat sie sehr viel für uns vorangebracht.“

Die Beerdigung

findet am Dienstag, 15. Mai, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Neubiberg statt.

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