Eine Statue von Ex-Präsident Trump wurde in Neubiberg bei München fast zur tödlichen Waffe. (Symbolbild)
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Eine Statue von Ex-Präsident Trump wurde in Neubiberg bei München fast zur tödlichen Waffe. (Symbolbild)

Großeinsatz mit 15 Streifen in Neubiberg

Trump als Waffe: 31-Jähriger wirft Statue des Ex-Präsidenten auf seinen Bruder - dann droht er, ihn zu erschießen

Bei einem Streit hat ein 31-Jähriger eine Statue nach seinem jüngeren Bruder geworfen. Es handelte sich um eine blaue Donald-Trump-Figur mit gelbem Haarschopf, die aber ihr Ziel verfehlte.

Neubiberg – Bei einem Streit in Neubiberg hat ein 31-Jähriger eine Statue nach seinem jüngeren Bruder geworfen. Es handelte sich um eine blaue Donald-Trump-Figur mit gelbem Haarschopf, die aber ihr Ziel verfehlte. Weil der ältere Bruder dem 28-Jährigen drohte, ihn mit einer Gaspistole zu erschießen, rief der jüngere Bruder die Polizei und löste einen Großeinsatz aus.

Nach Trump-Attacke in Neubiberg: Brüder sind der Polizei bekannt

Am Montag, 19. April, ging der 28-Jährige am gemeinsamen Wohnanwesen vorbei, als der 31-Jährige aus einem Fenster im zweiten Obergeschoss die zwei Kilogramm schwere Metallfigur nach ihm warf. Nachdem er nicht getroffen hatte, drohte der ältere Bruder, dass er mit einer Gaspistole auf ihn schießen werde. Der Jüngere sah sich in Gefahr und wählte den Polizeinotruf 110.

Neubiberg: Mann wirft Trump-Statue auf seinen Bruder - dann droht er ihn zu erschießen

15 Polizeistreifen eilten gegen 13.35 Uhr zu dem Wohnblock, wo das polizeibekannte Brüderpaar lebt. Beide sind ledig und wohnen in derselben Wohnung. Der 31-jährige Logistikleiter und der 28-jährige Immobilienmakler hätten in der Vergangenheit immer mal wieder heftige Geldstreitigkeiten ausgetragen, teilt die Polizei mit. Warum die beiden am Montag aneinander gerieten, ist nicht bekannt.

Neubiberg: Mann attackiert Bruder - Waffen sicher gestellt

Die Polizei drang ins Haus ein, die Beamten nahmen den 31-Jährigen in der Wohnung fest und fanden dort auch drei Gaspistolen und einen kleinen Waffenschein, der dem älteren Bruder gehörte. Pistolen und Waffenschein stellten die Beamten sicher und informierten das Landratsamt.

Die Polizei nahm den Fall auf, ließ den 31-Jährigen aber wieder gehen, nachdem sie ihn wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung angezeigt hatte. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

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