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Xaver und Vivien Himpsl übernehmen Escape-Room in Ottobrunn

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Von: Harald Hettich

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Fasziniert vom Freizeittrend „Escape Room“ sind Vivien und Xaver Himpsl. Sie sind eigentlich als Musiker bekannt. Jetzt haben sie die neuen Chefs des „One Hour Left“-Escape Rooms in Ottobrunn.
Fasziniert vom Freizeittrend „Escape Room“ sind Vivien und Xaver Himpsl. Sie sind eigentlich als Musiker bekannt. Jetzt haben sie die neuen Chefs des „One Hour Left“-Escape Rooms in Ottobrunn. © Harald Hettich

Die Familie Himpsl ist vor allem für ihre Hofmusik bekannt. Jetzt aber schert einer aus. Xaver Himpsl hat einen Escape Room erworben.

Neubiberg – Xaver ist der älteste Sohn der Familie Himpsl aus Unterbiberg und bislang zusammen mit seinen Eltern und den beiden Brüdern als „Unterbiberger Hofmusik“ seit Jahren bekannt in der Region. Seit 1992 überschreiten die Himpsls bewusst musikalische Grenzen zwischen typisch Bayerisch, Folk, Jazz, Latin oder Brass. „Grenzen habe ich jetzt auch anderweitig überschritten“, sagt Xaver Himpsl.

Fiktives Szenario wird entworfen

Zusammen mit seiner Frau Vivien begibt er sich auf ein für ihn bislang unbekanntes Terrain. Die beiden haben jetzt nämlich den Escape Room „One Hour Left“ am Jägerweg 10 in Ottobrunn übernommen. Bei dem Abenteuer-Erlebnis wird ein fiktives Szenario erschaffen. Man ist als Gruppe in einem Raum eingesperrt und kann sich nur durch das Lösen verschiedener Rätsel und das Entdecken versteckter Hinweise befreien.

Bisher ein begeisterter Brettspieler

„Ich war bisher nur begeisterter Brettspieler und hatte mit den Escape-Rooms gar keine Berührungspunkte“, erzählt Himpsl. „Ich kannte das zwar, hatte aber keine Ahnung, dass es einen solchen Escape-Room überhaupt in Ottobrunn gibt.“ Als der bisherige Betreiber aufhörte, war seine Frau die treibende Kraft. „Vivien hatte eigentlich einen Job in der Umgebung gesucht und war auf das Projekt gestoßen“. Und Himpsls Gattin hatte durchaus einen thematischen Zugang. „Nach meinem Regie-Studium in Salzburg war ich schon als Gamemaster bei einem Escape-Room angestellt und liebte das Ambiente“, sagt sie. Vivien Himpsl ist von dem Freizeittrend begeistert, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. „Um die Ecke denken ist ganz wichtig“, erklärt sie. Akustische Signale wechseln mit Wandzeichen oder Codes, die an Fragen geknüpft sind. Der Teamzusammenhalt soll dabei helfen, technisch-wissenschaftliche Problemstellungen zu entwirren oder einen konkreten Kriminalfall zu lösen. „Die Bandbreite ist bei den Escape-Rooms riesig, nicht nur an Themen, sondern auch an Schwierigkeitsgraden“. Ebenso unterschiedlich sind auch die Besuchergruppen. Die jugendliche Geburtstagsgesellschaft oder der Kegelclub sind mit von der Partie. „Wir hatten hier jetzt auch schon eine Delegation der Bundeswehr-Uni da“. Die seien in Rekordgeschwindigkeit durch den Themenpark durchgewandelt. „Das macht Hoffnung für die Landesverteidigung“, sagt Vivien Himpsl lachend.

Geschicktes Kombinieren gefragt

In Ottobrunn sind derzeit drei Themenpfade und -Räume eingerichtet. Die Besucher befinden sich wahlweise in unterschiedlichen Schreckensszenarien. Eine Flugzeugentführung und eine Reaktorkernschmelze gilt es, durch geschicktes Kombinieren zu verhindern. Die Räume sind video- und audioüberwacht und Gamemaster sorgen für einen problemlosen Ablauf. „Keine Bange, nach einer Stunde sind alle wieder draußen – ob sie das Rätsel lösen konnten oder nicht“, erklärt Xaver Himpsl.

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