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Neue Hoffnung für Generali Haching

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Die Fans kämpfen für Generali Haching und fordern potenzielle Sponsoren auf, die Mannschaft zu unterstützen. Foto: Robert Brouczek
Die Fans kämpfen für Generali Haching und fordern potenzielle Sponsoren auf, die Mannschaft zu unterstützen. Foto: Robert Brouczek

Unterhaching - Neue Hoffnung für Unterhachings Volleyballer: Es wird einen Runden Tisch mit Vertretern von Politik und Wirtschaft geben, mit dem Ziel, dem Team, das jetzt noch unter Generali Haching firmiert, eine Zukunft in der Bundesliga zu ermöglichen.

VON UMBERTO SAVIGNANO

Unterhaching - Zum genauen Termin und möglichen Teilnehmern wollte sich Hachings Manager Josef Köck gestern Mittag, kurz nachdem er die Zusage aus dem Bayerischen Innenministerium erhalten hatte, noch nicht äußern. Doch der Satz, mit dem er um Verständnis für diese Zurückhaltung warb, könnte Unterhachings Volleyball-Fans doch Mut machen: „Wir werden erst etwas kundtun, wenn es in trockenen Tüchern ist.“ Das klingt zumindest so, als seien die angesprochenen Wirtschaftsvertreter grundsätzlich bereit, bei diesem Treffen nicht nur höflich zuzuhören, sondern auch einen finanziellen Beitrag zu leisten, um die seit dem lange angekündigten Ausstieg von Hauptsponsor Generali zum Saisonende in Frage gestellte Erstligazugehörigkeit des Vereins weiterhin zu garantieren. Rund eine Million Euro pro Spielzeit sind dafür nach Klub-Angaben nötig. Schon nach Ende der Sonntagspartie gegen Rottenburg hatte Hachings Trainer Mihai Paduretu mit einer forschen Aussage aufhorchen lassen, die man im Lichte der Zusage aus dem Innenministerium ebenfalls als Hoffnungsschimmer interpretieren könnte: „Falls es weiter geht, werden wir nächstes Jahr Champions League spielen. Der CEV-Cup interessiert uns nicht mehr. Wenn es in Berlin funktioniert, muss es auch in München funktionieren. München ist ein bisschen New York light. Da zählt nur das Beste.“

Die Hachinger gehen also in die Offensive, was auch kein Wunder ist, denn die Zeit drängt. Am 1. April muss die Bundesliga-Lizenz beantragt werden. Der Runde Tisch soll, so viel verrät Köck, Mitte März stattfinden. Kein großer Puffer, doch Hachings Verantwortliche führen ja ständig Gespräche, bei jedem Heimspiel sitzen Vertreter von Unternehmen auf der Tribüne. Weil ein einziger großer Geldgeber eher schwer zu finden sein dürfte, setzt Köck auf „einen Sponsorenpool von Münchner Firmen, die sich für wenig Geld profilieren wollen.“ Dank des Runden Tischs dürften die Chancen, Firmen in der gebotenen Eile unter einen Hut zu bringen, gestiegen sein.

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