Rudolf Künig, Hans Stießberger und Johann Fischl (v.l.) mit einem Wasserrohr von 20 Zentimetern Durchmesser. Foto: rabe
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Rudolf Künig, Hans Stießberger und Johann Fischl (v.l.) mit einem Wasserrohr von 20 Zentimetern Durchmesser. Foto: rabe

Neuer Brunnen: Wie teuer wird das Haarer Wasser?

Haar - Der Brunnen im Höhenkirchner Forst ist gebohrt. Das neue Haarer Wasserwerk in der Forsthausstraße ist auf dem Gelände des bisherigen Wasserwerks gebaut.

Auch die Wasserleitungen sind von Höhenkirchen über Grasbrunn nach Haar verlegt. In etwa einem halben Jahr werden die Haarer Bürger ihr Wasser aus dem Höhenkirchner Forst beziehen, das dann von noch besserer Qualität sein soll.

Mit 4,8 Millionen Euro schlagen diese Maßnahmen bei den Gemeindewerken zu Buche. Natürlich werden die Kosten für die bessere Wasserversorgung auf die Verbraucher umgelegt - genau über dieses Thema informierte der Eigenheimerverein Haar auf seiner Herbstversammlung im Seniorenclub.

Rund 50 Vereinsmitglieder und interessierte Bürger verfolgten die Ausführungen Johann Fischls, des Wassermeisters der Gemeindewerke. Im Anschluss referierte der Dritte Bürgermeister Hans Stießberger über die finanzielle Abwicklung. Was wird in Zukunft teurer? Diese Frage interessierte die Zuhörer.

Einen offiziellen Preis konnte Stießberger nicht nennen. „Nageln Sie mich nicht fest“, meinte er. Aber in etwa werde der Bruttopreis von 90 Cent auf 1,12 Euro pro Kubikmeter Wasser steigen. Preiserhöhungen seien zwar immer schlecht, meinte der Vorsitzende des Eigenheimervereins, Rudolf Künig, „aber die Versorgung ist dann auch wirklich runderneuert“. Zudem könnte im neuen Wasserwerk in zwei riesigen Tanks eine Wasserreserve für 24 Stunden gespeichert werden, „falls mal etwas an Leitungen oder Brunnen defekt ist. Das ist auch ein Vorteil“.

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