Blumen für die Powerfrauen: Margit Münch-Pankofer (63), rechts, erhält die Ehrenmedaille der Gemeinde für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement bei der Nachbarschaftshilfe; neben ihr die Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe, Gabriele Eggers (61).
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Blumen für die Powerfrauen: Margit Münch-Pankofer (63), rechts, erhält die Ehrenmedaille der Gemeinde für 25 Jahre ehrenamtliches Engagement bei der Nachbarschaftshilfe; neben ihr die Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe, Gabriele Eggers (61).
Amtskollegen unter sich: Der ehemalige Bürgermeister Hartmann Räther (l.) war ebenfalls zu Gast beim Neujahrsempfang im Ritter Hilprand Hof. Der amtierende Bürgermeister Ullrich Sander begrüßte ihn.
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Amtskollegen unter sich: Der ehemalige Bürgermeister Hartmann Räther (l.) war ebenfalls zu Gast beim Neujahrsempfang im Ritter Hilprand Hof. Der amtierende Bürgermeister Ullrich Sander begrüßte ihn.
Die jungen Künstler der Mittelschule mit Lehrerin Ilona Seufert (32), 4. von lnks: (v.l.) Aicha (15), geboren in München, Eltern aus Togo; Aylin (15), Eltern aus der Türkei; Dilara (16), geborn in München, Eltern aus der Türkei; Youssur (10), geboren in München, Mutter aus Südafrika, Vater aus Tunesien; Fabian (10), geboren in München, Mutter aus Polen, Vater aus Portugal.
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Die jungen Künstler der Mittelschule mit Lehrerin Ilona Seufert (32), 4. von lnks: (v.l.) Aicha (15), geboren in München, Eltern aus Togo; Aylin (15), Eltern aus der Türkei; Dilara (16), geborn in München, Eltern aus der Türkei; Youssur (10), geboren in München, Mutter aus Südafrika, Vater aus Tunesien; Fabian (10), geboren in München, Mutter aus Polen, Vater aus Portugal.

Neujahrsempfang Taufkirchen 

Eine Heimat für viele

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Taufkirchen – Die ganz große Bühne und den meisten Applaus hat Bürgermeister Ullrich Sander als guter Gastgeber anderen überlassen beim Neujahrsempfang der Gemeinde Taufkirchen: Margit Münch-Pankofer (63) von der Nachbarschaftshilfe und den jungen Sängern und Musikern der Mittelschule mit ihrer Lehrerin Ilona Seufert (32).

Begrüßung, Rückblick mit Leistungsbilanz, Vorausschau – so sieht der Ablaufplan der meisten Bürgermeister aus bei Neujahrsempfängen, es sei denn es gibt einen mehr oder weniger prominenten Gastredner. Den gab es nicht in Taufkirchen – dafür eine musikalische Überraschung. Nur vier Lieder sang und spielte eine Band der Mittelschule Taufkirchen unter Leitung der Diplommusikerin und Lehrerin Ilona Seufert, doch das genügte für stürmischen Applaus. Die beiden Buben aus der Keyboardklasse 5a und die drei Mädchen aus der Bandklasse 9a brachten Adels „Rolling in the deep“, „Photograph“ von Ed Sheeran, „All of me“ von John Legend und Agnes Obels „Riverside“ mit soviel Schwung und Gesangstalent, dass ihre Lehrerin nach dem offiziellen Teil neben Komplimenten gleich Anfragen für weitere Auftritte mit den jungen Künstlern bekam.

Geboren sind alle fünf in Deutschland, drei in München, doch ihre Wurzeln sind international. Die Eltern von Aicha (15) kommen aus Togo; Aylins (15) und Dilaras Eltern aus der Türkei. Youssurs (10) Mutter kommt aus Südafrika, der Vater aus Tunesien; und bei Fabian (10) stammt die Mutter aus Polen, der Vater aus Portugal. Alle fünf gehen sie in die Mittelschule Taufkirchen. Und gehören zur funktionierenden Gemeinschaft, die Bürgermeister Ullrich Sander in seiner Rede beschworen hatte.

Geprägt hat diese Gemeinschaft, und gerade die Jugend, auch Margit Münch-Pankofer (63) mit ihrem ehrenamtlichen Engagement bei der Nachbarschaftshilfe (NBH). Als sie ihre Tochter Katrin vor 25 Jahren in den Spielkreis bringen wollte, wurde sie gleich als zweite Betreuerin rekrutiert. Seither ist sie der Nachbarschaftshilfe treu geblieben und hat ehrenamtlich ein breitgefächertes Angebot für Kinder und Kleinkinder aufgebaut sowie für Grundschüler das Patenprojekt „Zeit für Kjnder“, sagte NBH-Vorsitzende Gabriele Eggers (61) in ihrer Laudatio auf die Kollegin. Denn die erhielt von Bürgermeister Sander für 25 Jahre bei der NBH die Ehrenmedaille der Gemeinde.

„Eine schöne Überraschung“, sagte Margit Münch-Pankofer zu dieser Auszeichnung. Sie erinnere sich an viele wunderschöne Erlebnisse in diesen 25 Jahren. „Da könnte ich tausend Geschichten erzählen.“ Die Verdienste der Nachbarschaftshilfe, aber auch vieler anderer Institutionen, die bürgerschaftliches Engagement leben, strich Ullrich Sander noch einmal heraus: „Sie machen unsere Gemeinde lebens- und liebenswert, machen sie zur Heimat für viele.“ Auch für die jungen Mitglieder der Band, die ihren Auftritt einer spontanen Idee verdanken. Beim Weihnachtsmarkt in der Eschenpassage hatten sie mit einem Auftritt so überzeugt, dass der Bürgermeister ihnen beim Neujahrsempfang eine große Bühne bereitete.

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