Nycomed löst Standort auf

Unterschleissheim - Der Pharmakonzern Nycomed schließt im September seine Niederlassung in der Edisonstraße. Das Vertriebs- und Marketingbüro wird nach Konstanz verlagert.

Für die 25 Mitarbeiter im Innendienst bedeutet das, entweder nach Konstanz gehen oder sich eine neue Stelle suchen.

Im vergangenen Jahr hatte die international erfolgreiche Nycomed GmbH die Altana Pharma-Gruppe aufgekauft. Heuer haben wir mit der Integration beider Unternehmen begonnen , erklärt Josef Goetz, der Leiter der Unternehmenskommunikation der Nycomed GmbH. In den 14 Ländern, in denen beide Firmen Tochtergesellschaten haben, werden diese zu einer Gesellschaft zusammelgelegt ­ so auch in Deutschland. Denn man braucht nur einen Personalleiter und nur einen Finanzleiter , so Goetz. Da der Altana-Standort in Konstanz größer ist als Nycomed mit rund 100 Mitarbeitern in Unterschleißheim, wird letzteres zum 30. September geschlossen.

Während die Außendienstmitarbeiter unabhängig davon weiter ihrem Dienst nachgehen können, haben die 25 Arbeitskräfte im Innendienst das Angebot erhalten, mit nach Konstanz zu wechseln. Dies haben jedoch nur wenige wahrgenommen , sagt der Geschäftsführer Stefan Brinkmann. Die übrigen seien im Sozialplan gut aufgefangen; sie erhalten eine Abfindung und man versuche, eine neue Stelle für sie zu finden. Warum nur wenige den Schritt nach Konstanz wagen, führt Brinkmann auf den guten Standort München zurück. Für eine Fachkraft in der Pharmaindustrie ist es dort relativ einfach, einen neuen Job zu finden. Die Mitarbeiter seien seit März informiert, so Brinkmann. Viele sind schon freiwillig ausgeschieden, weil sie eine neue Stelle gefunden haben.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Hier darf jeder so sein, wie er ist“
Vor 40 Jahren wurde die Kolpingsfamilie Schäftlarn gegründet. Dieses Jubiläum soll nun mit einem Festakt in St Benedikt gebührend gefeiert werden.
„Hier darf jeder so sein, wie er ist“
Bildung braucht Platz
Weisen Brunnthals wesentliche Bildungsträger „dringlichen Raumbedarf“ auf? Das legt ein Antrag von Anouchka Andres (SPD), Hilde Miner (Grüne) sowie Matthias Amtmann und …
Bildung braucht Platz
Ministerin eröffnet Baumlehrpfad
Wer kennt schon die heimischen Baumarten? Dem hilft Kirchheim nun auf die Sprünge - beim Spaziergang.
Ministerin eröffnet Baumlehrpfad
Tauben-Terror zermürbt Ehepaar: Sie wissen nicht mehr weiter
Taubendreck überall und keine Besserung in Sicht: Jutta (78) und Thilo (81) Nohr verzweifeln an der Tauben-Plage rund um ihren Wohnblock in Taufkirchen am Wald.
Tauben-Terror zermürbt Ehepaar: Sie wissen nicht mehr weiter

Kommentare