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Zum Lachen bringt Christine Eixenberger das Publikum mit Kabarett.

"Afghanistan-Tag am Gymnasium Oberhaching mit Wahnsinns-Erfolg

60.000 Euro fürs Krankenhaus

Oberhaching – Ein Tag, 60.000 Euro: Eine riesige Spendensumme kam beim "Afghanistan-Tag" zusammen. Für das Hospital eine immense Hilfe.

Sichtlich stolz und mit strahlenden Gesichtern laufen Fawad, Arif und Said mit der Flagge Afghanistans quer durch Oberhaching. Inmitten der Schüler des Oberhachinger Gymnasiums, die mit ihrem 6,6 Kilometer langen Lauf – der an die 6600 Kilometer Entfernung zwischen Oberhaching und Chak erinnern soll, Spenden sammeln. 

Eine Aktion, die bereits zum 25. Mal stattfindet - und im Jubiläumsjahr knapp 60.000 Euro bringt. Der „Afghanistan-Tag“ am Gymnasium feiert heuer unter dem Motto „Mia san Chak“ Jubiläum. „Wir freuen uns sehr, dass die Oberhachinger für Afghanistan schon so viele Jahre aktiv sind“, sagen die Fahnenträger, drei Flüchtlinge aus Afghanisten, die derzeit in der Traglufthalle leben. 

Nicht nur mit dem Spendenlauf sammeln die Schüler Geld für den Erhalt des Krankenhauses in der afghanischen Region Chak-e-Wardak. Den ganzen Tag über herrschte Hochbetrieb im Schulhaus. Jede Klasse hat sich etwas Besonderes ausgedacht, um den vielen Besuchern Geld aus den Taschen zu locken, mit dem Medikamente bezahlt werden können, ebenso wie Personal oder Reparaturen am Hospital-Gebäude. 

„Es ist kaum zu glauben, dass in diesen 25 Jahren mehr als 500 000 Euro zusammengekommen sind“, sagt Lehrer Ludwig Pichler erfreut und lobt den „tollen Zusammenhalt der Schüler, Lehrer und Eltern, die an diesem Tag mit voller Energie Hand in Hand arbeiten“. 

So wie Simon aus der Klasse 8b, der am Blumenstand Oberhachinger mit Veilchen, Tagetes oder Geranien versorgt. „Wir haben von der Gärtnerei Beck und dem Blumenhaus Denk kleine Pflänzchen geschenkt bekommen, diese versorgt und schließlich umgetopft, so dass sie jetzt verkauft werden können“, berichtet er. 

Riesentrubel herrscht auch bei „Soccer 5“, für das ein ganzes Klassenzimmer zum Fußballspielen umgebaut wurde, bei der Geisterbahn und auf der „Mini-Wiesn“. Die Schüler beweisen jede Menge Phantasie. 

Die Schüler Jan Edler und Dominik Markgraf, die im Rahmen des Projekt-Seminars den Afghanistan-Tag mitorganisiert haben, sind stolz auf das Unterhaltungsprogramm am Abend. Neben Kabarettistin Christine Eixenberger, die mit „Lernbelästigung“ für Heiterkeit sorgt, ist das Sporttheater mit atemberaubender Akrobatik, eine Showtanz-Gruppe aus Hohenbrunn sowie der Lehrer mit Nebenberuf Zauberer, Bernd Halla, dabei. 

dv

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