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Die beiden Linden im neuen Pausenhof konnten erhalten bleiben.

Alte Grundschule wird im Frühjahr abgerissen

Deisenhofener Kinder beziehen neue Schule

Noch können die Schüler der Deisenhofener Grundschule nur gespannt durch die Gucklöcher im bunt bemalten Bauzaun einen Blick auf ihre neue Schule werfen. Doch nach den Weihnachtsferien nach eineinhalb Jahren Bauzeit, findet endlich der große Umzug satt.

Dann wird das neue lichtdurchflutete Gebäude mit zwölf Klassenzimmern eröffnet, das direkt neben der alten Schule liegt. „Die Kinder freuen sich sehr und sind schon ganz aufgeregt, wie die Klassenzimmer aussehen werden“, berichtete Rektorin Cornelia Winzinger.

Im Neubau werden zunächst elf Klassen Platz finden, ebenso wie die Verwaltung der Schule, die dort vorübergehend untergebracht ist, bis im nächsten Bauabschnitt der Verwaltungstrakt errichtet wird. Die übrigen drei Klassen sowie die Fachräume, der Hort und die Mittagsbetreuung bleiben im bestehenden Erweiterungsbau aus dem Jahr 1998.

Auch die Außenanlagen sind soweit fertiggestellt, dass die Pausen draußen stattfinden können. „Darüber sind die Schüler besonders glücklich, da es vor allem während der Pausen große Einschränkungen durch die Baustelle gab“, meinte Winzinger. Der neue Hof ist im umbauten Bereich zwischen der neuen 2,5-fach Turnhalle und der frisch errichteten Schule mit Blick auf die Felder und den Wald situiert.

Linden konnten erhalten werden

Sogar zwei größere direkt nebeneinander stehende Linden konnten erhalten werden. „Es wird vom Förderverein gerade überlegt, ob man eine umlaufende Bank um die Bäume baut, auf der die Kinder gemütlich sitzen können.“ Natürlich wird es auch ein Klettergerüst und eine Schaukel geben zum Austoben zwischen den Schulstunden.

Der Eingang zur neuen Schule ist nun von der Ödenpullacher Straße zu erreichen und liegt zwischen der alten und der neuen Turnhalle im Foyer, das direkt ins Schulgebäude führt.
Die Lehrer freuen sich auf eine moderne zeitgemäße Ausstattung der Klassenzimmer mit Whiteboards neben den üblichen Tafeln. Jeweils zwischen zwei Klassenzimmern liegt ein Gruppenraum, in dem es möglich ist, Kinder auch individuell zu fördern. Außerdem sind die Garderoben vor den Klassenräumen als eigene geschlossene Vorräume konzipiert. „Das sorgt für mehr Ordnung und Sauberkeit“, ist die Rektorin überzeugt.

Im Frühling wird die alte Schule abgerissen 

Im Frühling wird dann die alte Schule abgerissen und im Neubau, der auf der frei gewordenen Stelle entstehen wird, finden dann die Verwaltung, ebenso wie Schulsozialarbeit, Bibliothek, Silenciumraum und PC-Raum ihren endgültigen Platz.

Nach der Fertigstellung im Herbst 2018 wird die Schule insgesamt 16 Klassen beherbergen, zudem den Hort und die Mittagsbetreuung. Die Nutzung der neuen 2,5-fach-Sporthalle kann leider nicht parallel mit dem Umzug nach Weihnachten einhergehen wie ursprünglich geplant, da Ende Juni ein Schwelbrand bei Schweißarbeiten zu erheblichen Bauverzögerungen geführt hat.

So findet der Schulsport zunächst weiterhin in der alten Turnhalle statt. „Das A und O ist eine gute Kommunikation zwischen Gemeinde und Schule, da dadurch die unvermeidlichen Beeinträchtigungen leichter ertragen werden können“, sagt Rektorin Cornelia Winzinger. Birigit Davies

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