Fühlt sich bereit für die Herausforderungen als neuer Schulleiter am Gymnasium Oberhaching: Andreas Lauer.
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Fühlt sich bereit für die Herausforderungen als neuer Schulleiter am Gymnasium Oberhaching: Andreas Lauer.

Wechsel am Gymnasium

Das ist Oberhachings neuer Schulleiter

  • Birgit Davies
    VonBirgit Davies
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Mit dem neuen Schuljahr starten nicht nur die Schüler der fünften Klassen in einen neuen Lebensabschnitt, denn das Oberhachinger Gymnasium hat auch einen neuen Schulleiter.

Oberhaching - Andreas Lauer hat die Stelle von Matthias Müller übernommen, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand gegangen ist. „Ich freue mich schon sehr auf die vielfältigen Aufgaben, natürlich die Kollegen und die ganze Schulfamilie“, meinte Lauer, der mit seiner Familie in Sauerlach lebt. Wie er berichtete, ist er nach seinem Wissen der erste Schulleiter seit Gründung des Gymnasiums in den 80er Jahren, der aus einer Gemeinde des Zweckverbands kommt. Für den 55-Jährigen ist das Oberhachinger Gymnasium fast ein Heimspiel, denn er kennt die Schule bestens. Von 2003 bis 2015 war er dort Lehrer für Mathematik und Physik. Ein Jahr dieser Zeit verbrachte er beim Projekt „Lehrer in der Wirtschaft“ und war bei MTU Aero Engines tätig. „Idee ist es, einen Blick über den Tellerrand zu werfen, Prozesse in Unternehmen kennenzulernen und diese Erfahrungen in die Schule einzubringen.“

Schüler sollen wieder normalen Unterrichts-Alltag erleben

Zudem ist er seit über zehn Jahren Schulentwicklungsberater für Oberbayern Ost. 2015 wechselte er als stellvertretender Schulleiter an das Staatliche Gymnasium Holzkirchen. „Es war eine spannende Aufgabe die junge Schule, die erst ein Jahr zuvor gegründet worden war, mit aufzubauen“, berichtete er. Nun hofft er in Oberhaching auf viele Präsenzveranstaltungen und „endlich wieder Gemeinschaft leben zu können“, sobald Corona das zulässt. Nach seinen Worten ist es für die Schüler sehr wichtig, endlich wieder normalen Alltag und Struktur zu erleben. Laufende Projekte und bewährte Konzepte wie das Schülerunternehmen „mathe macchiato“ oder den „Afghanistantag“ möchte er weiterführen.

„In diesem Schuljahr wird es vor allem darum gehen Corona-bedingte Probleme gemeinsam aufzuarbeiten“, betonte er. „Die Lehrer werden besonders achtsam sein, um in enger Zusammenarbeit mit der Jugendsozialarbeit soziale und individuelle Schwierigkeiten der Schüler zu erfassen. Außerdem gilt es, wieder Lernstrategien zu aktivieren und etwaige Lücken schnell schließen zu können.“  

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