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In der kommenden Woche ziehen die Asylbewerber aus der Traglufthalle hier in die neue feste Unterkunft an der Holzstraße ein.

Dezentrales Konzept

Fünfte Asylunterkunft in Oberhaching eröffnet

Oberhaching -  Die neue Asylunterkunft an der Holzstraße in Oberhaching ist eröffnet. Es ist mittlerweile die fünfte Flüchtlingsunterkunft in der Gemeinde. Damit verfolgt die Kommune das Konzept der dezentralen Unterbringung.

Als dem „Wohnen im Hachinger Tal angemessen“ bezeichnete Landrat Christoph Göbel (CSU) die Gestaltung der vergleichsweise kleinen Wohneinheiten, die in der Regel Platz für 36 Personen bieten. „Sie werden optisch nicht gleich als Asylbewerberunterkünfte wahrgenommen und bieten den Bewohnern durch die kleinen Einheiten die beste Gelegenheit, Nachbarschaft und Alltag im Ort zu erleben – ein wichtiger Faktor für eine gelingende Integration.“ Zweiter Bürgermeister Josef Ertl bezeichnete es als wahres Glück, dass die Gemeinde selbst so viele kleine Grundstücke in petto hatte, um ein auf größtmögliche Kleinteiligkeit ausgerichtetes Konzept verwirklichen zu können. Für Oberhaching ist damit die Traglufthalle im Gewerbegebiet, die für rund ein Jahr als Notunterkunft gedient hat, auch bald schon wieder Geschichte. Anfang kommender Woche ziehen die letzten Asylbewerber aus der Halle in die festen Unterkünfte um. Danach wird sie an den Vermieter übergeben und wieder abgebaut.

Oberhaching im ZDF

Das ZDF hat den Besichtigungstermin in der Gemeinde zum Anlass genommen, um sich ein Bild von der Unterkunft und der Stimmung vor Ort zu machen. Am Donnerstag, 1. September, ist der Beitrag im Mittagsmagazin zu sehen.

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