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Ein großes Ensemble:  die rund 100 Mitwirkenden auf der Bühne

Weihnachtsoratorium in St. Bartholomäus Oberhaching

Das Glaubenslicht entfachen

Oberhaching - Umjubeltes Weihnachtsoratorium in St. Bartholomäus mit zwei Chören und dem Kammerorchester Oberhaching

Rund 100 Musiker und Sänger musizieren für 500 Gäste: In der Kirche St. Bartholomäus haben der Chor des Gymnasium Oberhaching, der Kammerchor und das Kammerorchester Oberhaching das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach aufgeführt. Das Besondere an dem Weihnachtskonzert war die Zusammenarbeit der Chöre und des Orchesters. Ricarda Geary leitet beide Chöre und hatte auch die Leitung des Konzerts übernommen. Am Ende des Abends sagte sie erleichtert: „Ich bin super zufrieden mit dem Verlauf des Konzertes und, dass alles so gut geklappt hat. Es war sehr schön.“ Seit September hatte die Musiklehrerin mit jedem Chor wöchentlich ein Mal geprobt.

Pfarrer Rüdiger Karmann, begrüßte das Publikum: „Herzlich Willkommen im Gotteshaus. Es ist eine vorgezogene Weihnachtsfeier für die Freude über die Erlösung, die uns an Weihnachten angeboten wird. Der Abend soll das Glaubenslicht entfachen oder heller werden lassen.“

Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach ist ein sechsteiliges Oratorium für Gesangssolisten, gemischten Chor und Orchester. Das verbindende Motiv ist die Freude über die Geburt Christi. Zu Zeiten Bachs war es üblich, das Oratorium in sechs verschiedenen Gottesdiensten aufzuführen. In Oberhaching wurde es in drei Teile gegliedert. „Für mich ist das Weihnachtsoratorium die schönste und wichtigste Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben“, sagte Ricarda Geary.

Am Ende des Konzertes war der Applaus groß. Die Zuschauer waren begeistert und lobten vor allem Ricarda Geary. „Was sie auf die Beine gestellt hat, ist einfach toll“, sagte eine Zuhörerin. Die Solisten des Konzertes waren Andrea Oswald (Sopran), Florence Losseau (Alt), Julian Freibott (Tenor) und Ludwig Pichler (Bassbariton). Die Orchestersolisten waren Stefan Mutz (Flöte), Florian Simons (Violine), Yael Gat (Trompete), Florian Stepp (Violoncello) und Aya Meinel (Cembalo).

Vanessa Breunig

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