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Das sind die Kandidaten der SPD Oberhaching für den Gemeinderat

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Von: Birgit Davies

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Das Team der SPD Oberhaching um Bürgermeisterkandidatin Margit Markl (Mitte). © Birgit Davies

Die SPD hat ihre Liste für die Kommunalwahl 2020 in Oberhaching vorgestellt.

Oberhaching – Mit Margit Markl als Bürgermeisterkandidatin zieht die SPD in den Kommunalwahlkampf 2020. Sie wäre die erste Frau, die in Oberhaching das Bürgermeisteramt innehat, und zudem wäre es das erste Mal ein SPD-regiertes Rathaus. Die 60-jährige Angestellte stellte sich bereits 2014 zur Wahl und erreichte 28 Prozent der Stimmen. „Es gibt zahlreiche Themen, die in der Gemeinde auf der Agenda stehen, daher ist es nur folgerichtig mit einer erneuten Kandidatur anzutreten“, sagte sie.

Nun folgte die Aufstellung der Kandidaten für den nächsten Gemeinderat. Ein zentrales Thema für das Team der Sozialdemokraten sind erschwingliche Wohnungen. Nach Markls Worten soll es dabei aber nicht nur um Mietwohnungen gehen, sondern auch darum, dass Genossenschaften ihren Platz in Oberhaching finden.

Als aktiver Radfahrerin liegt ihr außerdem daran, dass der Radverkehr weiter unterstützt wird. „Noch immer gibt es viele Punkte zu bearbeiten wie eine sichere Gestaltung der Bahnhofstraße oder auch den Radhauptweg, der von Sauerlach bis nach München führen soll. Die Situation für den Weg innerhalb von Oberhaching ist noch nicht geklärt.“ Das Bahnhofsgebäude in Deisenhofen betrachtet die SPD in der Zukunft als „Bürgerbahnhof“: In den Räumen sollen Vereine unterkommen.

Zudem sehen die SPD-Mitglieder Bedarf an Aufenthaltsmöglichkeiten für Jugendliche sowie für Senioren. „Eine Tagespflege in Oberhaching wäre wichtig, ebenso wie die Gestaltung von Wegen, die man mit dem Rollator nutzen kann“, betonte Markl.

Zudem wies die Bürgermeisterkandidatin, die die SPD-Liste anführt, auf Projekte hin, die nach Meinung der Genossen ins Stocken geraten sind, wie beispielsweise das geplante Lebensmittelgeschäft am Kirchplatz, das „Sportdreieck“ oder auch eigene Räumlichkeiten für die Musikschule. Auch der Klimaschutz soll nach Meinung der Genossen weiter vorangetrieben werden. „Wir dürfen uns nicht auf der Geothermie ausruhen“, erklärte Markl. Zum geplanten Schulcampus betont sie, dass es eine Verschwendung von Synergieeffekten wäre, Realschule und FOS zu trennen. Turnhalle, Außengelände und Mensa könnten gemeinsam genutzt werden.

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

Die Kandidatenliste

1. Margit Markl, 60, Angestellte, 2. Simon Schick, 30, Student, 3. Martina Faltermeier, 42, Juristin, 4. Leopold Reiter, 74, Fuhrunternehmer, 5. Franziska Schönborn, 42, Medienbranche, 6. Bernd Schubert, 67, Rentner, 7. Wolfgang Lex, 57, Ingenieur, 8. Wolfgang Stadler, 51, Informatiker, 9. Ulrich Werwigk, 65, Jurist, 10. Martin Grauvogel, 33, Lehrer, 11. Erwin Knapek, 77, Physiker, 12. Silke Bergau, 48, Lehrerin, 13. Maximilian Schilling, 48, Jurist, 14. Silvia van Vught, 61, Bürokauffrau, 15. Wilfried Winkler, 69, selbstständig, 16. Michael Frerkes, 52, Ingenieur, 17. Maria Markl, 32, Mechatroniktechnikerin, 18. Bernd Bergau-Rist, 52, Sozialpädagoge, 19. Roland Schuh, 64, Rentner, 20. Wolfgang Drespling, 60, Ingenieur, 21. Florian Schönborn, 44, Bauingenieur, 22. Albert Wachten, 69, Rentner, 23. Erika Schubert, 66, Rentnerin, 24. Thomas Markl, 58, Feinmechaniker.

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