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Die WGO-Kandidaten freuen sich auf einen aktiven Wahlkampf.

Oberhaching

Junge Liste mit 50 Prozent Frauenanteil

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Jung und mit vielen Frauen - so sieht die Gemeinderatsliste der Wählergemeinschaft Oberhaching aus. 

Oberhaching – Mit einem Durchschnittsalter von 47 Jahren und einem Frauenanteil von 50 Prozent auf der Liste der Kandidaten für den Gemeinderat möchte die WGO (Wählergemeinschaft Oberhaching) bei den anstehenden Kommunalwahlen im März 2020 bei den Oberhachingern punkten. „Während viele kleinere Gruppierungen sich schwer tun, konnten wir im letzten Jahr zehn neue Mitglieder gewinnen“, freute sich der 1. Vorsitzende Simon Sainer.

Nachdem er im letzten Jahr zum Vorstand der WGO gewählt wurde, steht er diesmal auf der Kandidatenliste an erster Position. Wie er betonte, gilt das Engagement der WGO einer nachhaltigen Entwicklung in der Gemeinde. „Wer hier antritt, möchte sich direkt für sein näheres Lebensumfeld einsetzen“, sagte er. Zentrale Themen sind unter anderem bezahlbarer Wohnraum, und zwar für Jung und Alt. „Der Fokus liegt bisher stark auf jungen Familien, doch auch die ältere Generation ist von hohen Mieten betroffen.“ Er betonte, dass „Oberhaching sich mit derzeit 224 geförderten Mietwohnungen nicht verstecken muss“, doch müsste man in dieser Hinsicht weiterarbeiten. Dazu sieht die WGO auch alternative Bauformen wie Genossenschaften oder Bauherren-Gemeinschaften als Möglichkeit. Außerdem will die WGO eine Erweiterung des Gewerbegebiets mit einem Gewerbehof erreichen. Dies würde nach Ansicht der Partei kleine und mittlere Betriebe unterstützen und gleichzeitig den gemeindlichen Haushalt entlasten.

Betonung legt die Wählergemeinschaft auch auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Wohnraum. Hier sollte die Ortsgestaltungssatzung eine Lockerung erfahren, sodass beispielsweise durch eine Erweiterung der vorgeschriebenen Kniestockhöhe bessere Nutzungen von Dachgeschossen möglich sind. Erstmals in Oberhaching plant die WGO außerdem eine Umfrage-Aktion, online und auch persönlich, bei den Bürgern. Mit 30 Fragen will man so die wunden Punkte in der Gemeinde herausfiltern. Ab 24. Oktober ist dies dann möglich für etwa. drei Wochen auf der Homepage der WGO. Zudem steht die Wählergemeinschaft persönlich mit Fragebogen am 25. Oktober auf dem Bauernmarkt, am 26. Oktober in der Bahnhofstraße und am 27. Oktober in Oberbiberg beim Kandler. „Wir wollen natürlich auch die Altgemeinden einbinden“, sagte Sainer.

Daher ist auch Elvira Oberstein, die derzeit für die IGAO (Interessengemeinschaft Altgemeinden Oberbiberg) im Gemeinderat sitzt, jetzt auf der Liste der WGO. „Da die IGAO keine eigene Liste erstellt, ich aber weiter gerne die Anliegen der Altgemeinden im Gemeinderat vertreten möchte, hat sich diese Lösung angeboten“, erklärte Oberstein. 

Im Überblick: Kommunalwahl 2020 – Das sind die Parteien und Kandidaten im Landkreis München

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