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Das sind die neuen Pächter des Forstnerwirts: Gabriele Hacker und Markus Schönmann.

Wirte setzen auf Regionalität

Der Forstnerwirt startet neu durch

Oberhaching - Der Forstnerwirt in Oberhaching hat nach einer langen Umbauphase wieder geöffnet. Die neuen Wirtsleute Gabriele Hacker und Markus Schönmann setzen auf Regionalität.

„Wir sind froh, dass wir nun endlich die Türen des neuen Forstner Wirts öffnen konnten“, sagen Gabriele Hacker und Markus Schönmann. Das zentral gelegene Gasthaus am historischen Kirchplatz mit Garten und Bürgersaal soll nach den Worten der Pächter ein gemütlicher Platz für alle Oberhachinger werden. Hacker und Schönmann sind seit vielen Jahren in der Gastronomie tätig und führen auch das Lokal „Oscar’s“ in der Golfrange von Kirchstockach/Brunnthal sowie im Grünwalder Stadion den VIP-Bereich. „Dort verköstigen wir auch die 1. Fußballbundesliga der Frauen, die Amateure des FC Bayern und des TSV 1860.“ Nachdem der Gasthof im März geschlossen hatte, da Pächterin Ingrid Hirnschal nach zehn Jahren in den Ruhestand ging, war eigentlich geplant bereits zwei Monate später wieder zu eröffnen. Doch wie sich bei der Übernahme herausstellte, war die Küche nicht in optimalem Zustand, Geräte teilweise defekt und das Mobiliar verschlissen. So mussten erst einmal ein Gutachter und das Gewerbeaufsichtsamt gerufen werden, die feststellten, dass die Küche so nicht betrieben werden kann. Es folgte ein umfangreicher Umbau, sodass die Eröffnung erst jetzt stattfinden konnte. Einen Großteil der Waren, ob Fleisch, Fisch oder Gemüse, sind von Anbietern und Lieferanten aus der Region. „Die Vorteile liegen auf der Hand, denn so können wir Frische garantieren, haben Ansprechpartner vor Ort und unterstützen durch kurze Lieferwege den Umweltschutz“, sind sich die Wirtsleute einig. Neben dem obligatorischen Schweinsbraten gibt es auch Ente, Tafelspitz, steirische Krautfleckerl oder Marillenknödel und Kaiserschmarrn. Das Bier kommt von der Tegernseer Brauerei und die Kaffeespezialitäten von der Wiener Kaffeerösterei Julius Meinl. Gleich am Eröffnungstag hat sich ein Stammtisch angemeldet. „Die zehn Herren haben das Essen getestet und dann angekündigt, dass sie wöchentlich kommen werden, das ist ein schönes Kompliment“, findet Hacker.

Birgit Davies

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