Erfolreiche Damenriege gleich vor dem Direktorat: (v.l.) Lilian Friedrich (1,1), Laura Reimoser und Laura Carlotta Peo (beide 1,0). Nicht auf dem Bild: Veronika Fuchs (1,1). Foto: Robert Brouczek

Weibliches Quartett holt besten Abischnitt

Oberhaching – Mit 89 Abiturienten entlässt das Oberhachinger Gymnasium den diesjährigen Jahrgang. Und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Rund ein Drittel der Schüler hat eine Eins vor dem Komma. Alle freuen sich nun auf die verdienten Ferien, den Abi-Ball und natürlich die Abi-Fahrt.

Die besten Noten mit im Gepäck haben die Abiturientinnen Laura Reimoser und Laura-Carlotta Peo, die ein Abitur mit 1,0 geschafft haben, gefolgt von Lilian Friedrich, und Veronika Fuchs, die einen Schnitt von 1,1 erreicht haben. Einig ist sich die Damenriege, dass die Prüfungen fair waren.

Zeit zum Erholen gönnt sich Laura Reimoser nicht. Zunächst steht ein Praktikum für einen Monat in einer IT-Firma in Vietnam an, und anschließend wird sie sechs Wochen bei der Erdwärme Grünwald arbeiten. „Das wird sicher sehr interessant, besonders weil im Herbst mein Studium Engineering Science an der Technischen Universität beginnt.“ Welchen Beruf sie ergreifen möchte, ist noch offen. „Das Studium bietet zu Beginn einen Überblick über verschiedene technische Fachrichtungen wie Maschinenbau, Physik oder Bauingenieurswesen. Da werde ich wohl rausfinden, was mir am meisten Spaß macht.“ Doch als Erstes freut sie sich nach dem Abi-Ball auf die Abiturfahrt nach Spanien. „Fast alle Abiturienten sind mit dabei, wir waren ein kleiner, aber toller Jahrgang, der richtig gut zusammengehalten hat!“

Geruhsamer lässt es Laura-Carlotta Peo angehen, die nach Frankreich in den Urlaub fährt und im Herbst ein Studium beginnen möchte. „Noch weiß ich nicht genau, was, aber Jura oder Geschichte würden mich interessieren.“

Veronika Fuchs möchte die lernfreie Zeit nutzen, um einen Gleitschirm-Schein zu machen. "Und im Herbst möchte ich dann Chemie in München studieren", sagt sie. Dass sie einen Abiturschnitt von 1,1 erreicht hat, hat sie selbst überrascht. "Die Prüfungen liefen gut, da konnte ich einiges aufholen." Lilian Friedrich will zunächst ein Jahr ohne Lernen verbringen. „Erst mal wird gearbeitet, damit Geld in die Tasche kommt, und danach verbringe ich drei Monate auf der indonesischen Insel Sumba, wo ich in einem Kinderheim mithelfe.“ Anschließend will sie ein Praktikum in Australien anschließen. „Mein Ziel ist es, später einen Beruf im internationalen Bereich zu haben, am liebsten würde ich sogar in einem englischsprachigen Land leben.“ Birgit Davies

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