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Babyempfang

Start ins Gemeindeleben

Oberhaching - Sabbern und Quietschen erlaubt: Ob strampelnd im Kinderwagen oder entspannt auf den Armen der Eltern, die kleinen Neubürger nahmen den Empfang zu ihren Ehren gelassen zur Kenntnis. Zehn Eltern mit ihren Babys zwischen sechs Wochen und vier Monaten freute sich, Zweiter Bürgermeister Johannes Ertl in der Kindertagesstätte am Bajuwarenring zu begrüßen.

Regelmäßig lädt die Gemeinde frisch gebackene Mütter und Väter ein, um über die Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Oberhaching zu berichten und gleichzeitig die Kontakte zwischen den Familien zu fördern. „Sie werden sich immer wieder begegnen, ob in der Kita, der Schule oder einfach in der Eisdiele“, meinte Ertl. Derzeit sind zwei Einheimischen-Projekte am Start, um bezahlbaren Wohnraum in Oberhaching zu schaffen. „Sie wären bei den Vergabekriterien ganz vorne mit dabei, denn Kinder bedeuten viele Pluspunkte.“ Christine Schinner und ihr Lebenspartner Georg Schillay, die mit ihrem elf Wochen alten Sohn Fabian da waren, freuten sich auf diesem Weg, aktuelle Infos zur Kinderbetreuung in Oberhaching zu erhalten. Kita-Leiterin Barbara Duft stand mit Rat und Tat zur Seite. Auch Claudia Schmidt, die mit ihrem Mann seit vier Monaten in Oberhaching lebt und den Babyempfang mit ihrer 13 Wochen alten Tochter Aurelia besuchte, wollte sich zum Thema Betreuung informieren. „Einen Krippenplatz haben wir nicht bekommen, jetzt will ich sehen, welche anderen Möglichkeiten es gibt.“

Auf jedes Baby wartete ein identitätsstiftendes T-Shirt mit der Aufschrift „I bin a Oberhachinger Madl“ oder „I bin a Further Bua“, je nach Ortsteil, aus dem Kinder kommen. Ein Geschenkpaket gab es auch vom Gewerbeverband, unter anderem mit einer Schmusedecke, einem Gutschein der Kugler Alm für eine Schmalznudel, einer flotte Babysonnenbrille oder süßen Babysöckchen.Birgit Davies

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