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Gut geschützt vor falschen Nutzern ist die neue Sammelstelle für Häckselgut ALB-befallener Bäumen am Friedhof.  

Feldkirchen richtet neuen Bauhof-Service ein

ALB-Häckselgut darf nicht mehr zum Wertstoffhof

Der Wertstoffhof ist ab sofort tabu: Der Abfall von Käfer-befallenen Bäumen darf dort nicht mehr entsorgt werden. Nun gibt‘s eigene Sammelstellen.

Feldkirchen– Bisher durften Grundbesitzer, deren Bäume Opfer des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) geworden sind, das Häckselgut der gefällten Bäume auf dem Wertstoffhof abgeben. Das ist nach einer neuen Verfügung der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) verboten.

Michael Reiprich vom Umweltamt der Gemeinde teilt mit, dass es ab sofort innerhalb der Quarantänezone eine separate Sammelstelle für das ALB-Schnittgut geben muss. „Wir werden alle betroffenen Bürger, vor allem die Wohngebiete um den Europaplatz sowie entlang der Autobahn A94 und am Friedhof, in einem Faltblatt über die neue Regelung informieren“, sagte er.

Ab diesem Monat werden alle Gehölzabfälle innerhalb der ALB-Quarantänezone kostenfrei vom Bauhof abgeholt. Dessen Mitarbeiter werden erstmals am Mittwoch, 15. März, Laub und Äste abholen. Allerdings müssen sich die Grundbesitzer, die Häckselgut zum Abholen haben, zwei Tage vorher bei der Gemeinde anmelden. „Der Service ist kostenfrei. Wir fahren dann alles zum Friedhof, dort sorgt die Mauer im Bereich der Grünschnittcontainer dafür, dass keine Fremden aus anderen Kommunen oder nicht vom ALB Betroffene ihr Häckselgut abwerfen“, erläuterte Reiprich. Von April bis Oktober erfolgt die Abholung alle zwei Wochen. „Am Friedhof wird dann alles gehäckselt und abtransportiert zur Verbrennung“, sagt Reiprich. „Unser Ziel ist es, dass die Quarantänezone in Feldkirchen am 31. Dezember 2020 Geschichte ist.“

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