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Hochprozentig: Brennerei-Urgestein Sabine Stadtkus (knieend) und Hofgartenbetriebsleiter Alexander Bauer (2.v.l.) weisen die neuen Brenn-Kollegen Sabine Behrens und Miroslav Boscovic in die Geheimnisse der Herstellung der edlen Schlossbrände ein. 

Saisonstart

„Blauer Kurfürst“ aus der Schlossbrennerei 

In der Schlossbrennerei Schleißheim ist Brennsaison. Noch nächste Woche brennen die Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung das Obst der herbstlichen Ernte zu den beliebten Schleißheimer Schlossbränden.

Oberschleißheim Hofgartenbetriebsleiter Alexander Bauer rechnet damit, dass die rund 2500 Kilogramm Maische rund 100 Liter hochprozentigen Obstbrand ergeben – vom „Blauen Kurfürst“ und dem „Slius“ bis zum „EremitenTrost“ – der im Museumsladen verkauft wird, geöffnet täglich von 10 bis 16 Uhr.

Die Zwetschgen und Kornelkirschen kommen aus den eigenen historischen Gartenanlagen. Neu im Brennteam sind neben Alexander Bauer und seiner langjährigen Kollegin Sabine Stadtkus die Mitarbeiter der Schloss- und Gartenverwaltung Sabine Behrens und Miroslav Boscovic. Gefragt ist nicht nur Fingerspitzengefühl beim Brennen, sondern auch der stundenlange Einsatz am 80 Grad heißen Brennkessel. Damit ist der Fortbestand der Brennerei, die eine Tradition bis ins Jahr 1621 fortführt, gesichert.

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