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Variante 7d steht im Fokus.

Kooperation zwischen Gemeinde Oberschleißheim und LMU im Gespräch

Gründerzentrum am Campus?

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Oberschleißheim –Ein Campus für Start-Ups neben dem LMU-Areal für Tiermedizin: Eine Option, die möglich wäre. Nun kommt's auf die Uni an.

Das nächste Gewerbegebiet der Gemeinde wird wahrscheinlich im Süden an den Campus anschließen. In Kooperation mit der Universität könnte in Oberschleißheim sogar ein Innovations- und Gründerzentrum nach dem Vorbild von Martinsried entstehen. 

Die LMU scheint sich im Zusammenhang mit dem Umzug der tierärztlichen Fakultät nach Oberschleißheim mit derlei Plänen zu befassen. Ein LMU-Sprecher deutete im Gemeinderat eine hochwertige Nutzung der Fläche zwischen Campus und dem von den Fraktionen favorisierten Gewerbegebiet an. 

Offen bleibt aber noch, ob die Universität zu einer solchen Kooperation mit der Gemeinde bezüglich des angrenzenden Gewerbegebiets bereit ist. 

In einer Zielvereinbarung hatte sich der Freistaat vor gut drei Jahren ausreichend Fläche für den neuen Campus gesichert. In der unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelten Vereinbarung verzichtete die Gemeinde Oberschleißheim auf geplante Gewerbeflächen. Dafür sollte die Kommune im Gegenzug ein Gebiet zwischen B471 und A92 gewerblich nutzen dürfen. 

Der Plan schlug fehl. Ein Bürgerentscheid verhinderte das Gewerbegebiet im Herbst 2013. Nach Ansicht der Gemeinde ist der Freistaat seinen Teil des Deals noch schuldig. Nun will die Gemeinde diesen einfordern und geltend machen. 

Die Wahl, die der Gemeinderat zeitnah fällen wird, fußt auf einer Untersuchung möglicher neuer Gewerbegebiet durch die „Immobilien Freistaat Bayern“ (IMBY). Das Interesse der LMU an der Auswahl und Bewertung der Flächen war offensichtlich: Wiederholt hatte ein Sprecher betont, auf bestimmte Flächen nur sehr ungern zu verzichten. 

Interessant in dem Zusammenhang ist, das die IMBY der Gemeinde die Areale 4a/b empfahl. Eben jene Flächen, die per Bürgerentscheid ausgenommen sind von gewerblicher Nutzung. Im Verlauf der Debatte stellte sich heraus, dass die Gemeinderäte mehrheitlich zur Variante 7d im Süden des Campus’ tendieren. 

Allerdings erhielt dieses Areal in der Bewertung nur das Prädikat „bedingt geeignet“. Das Planungsbüro verwies auf die ungünstige Lage. Eine Erschließung über die benachbarte Sonnenstraße würde die Kreuzung B 471 über Gebühr belasten. Gewerbeverkehr sei sinnvoll nur über die langfristig geplante Westumfahrung möglich. Die Befürworter der Fläche im Süden vertrauen auf eine Zukunft als Gewerbegebiet und hoffen, dass im Fall einer Kooperation mit der LMU für ein Gründerzentrum eine Erschließung des Gewerbegebiets über LMU-Grund möglich ist. 

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