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Grundsteinlegung für  die LMU-Fakultät Mikrobiologie in Oberschleißheim im Oktober 2017.

Nach Plänen in Taufkirchen

Zweites Gründerzentrum im Gespräch

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Ein Gründerzentrum für Luft- und Raumfahrt in Taufkirchen will der Kreis unbedingt. Nun bringt der Landrat gleich eine weitere Idee ins Spiel.

Landkreis – Mit 25 000 Euro will sich der Landkreis München an einem Gründerzentrum auf dem Ludwig-Bölkow-Campus in Taufkirchen/Ottobrunn beteiligen. Mit seiner einstimmigen Entscheidung unterstrich der Kreisausschuss gestern seine bedingungslose Unterstützung für ein Gründerzentrum auf dem Ludwig-Bölkow-Campus.

Und mehr noch: Die Abstimmung war noch nicht gelaufen, da sprach Landrat Christoph Göbel (CSU) über ein nächstes Gründerzentrum – im Münchner Norden: „Bei der Gelegenheit: Oberschleißheim wäre reizvoll.“ In der Gemeinde baut die Ludwig-Maximilian-Universität gerade die Tierärztliche Fakultät neu auf. Die Gemeinde biete sich daher als Standort für ein Technologie- und Gründerzentrum mit medizinisch-pharmazeutischem Hintergrund an.

Taufkirchen wäre für Luft- und Raumfahrt geeignet. Bereits heute sind auf dem Ludwig-Bölkow-Campus Unternehmen wie Siemens und Airbus ansässig. Gespräche mit dem Vorstand von Airbus und der Campus-Leitung hätten den Dialog über ein Gründerzentrum in Taufkirchen beschleunigt, berichtete Göbel.

Während die TU, die bereits mit zwei Fakultäten auf dem Campus vertreten ist, von Beginn an für ein Gründerzentrum gewesen sei, habe sich der Freistaat zunächst zurückhaltend gezeigt. Nachdem Ministerpräsident Markus Söders (CSU) bekannt gab, ein bayerisches Raumfahrtprogramm „Bavaria One“ anstoßen zu wollen, sollte auch der Freistaat mit von der Partie sein. Göbel kündigte an, so schnell wie möglich in den Dialog einzusteigen. Neben dem Freistaat und der TU baut der Landrat auf Unterstützung durch anliegende Gemeinden. So müsse man unter anderem über die Verlängerung der U-Bahn reden. 

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