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Das Regenbogen-Haus.

Kindergarten

Nach Schimmelbefall: Regenbogen-Kinder wieder daheim

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Oberschleißheim – Das Exilder „Regenbogenhaus“-Kinder ist beendet. Nach über einem Jahr Container-Lösung ist der Kindergarten in der Professor Otto Hupp-Straße rundum saniert. Die Arbeiten waren nötig, da ein Wasserschaden zum Jahreswechsel 2014/15 umfangreichen Schimmelbefall offenbarte.

Früher als erwartet ist das Regenbogenhaus damit wieder bezugsfertig. Vor wenigen Tagen zogen Kinder und Betreuer aus Containern am Rande der Moosfeldsiedlung zurück in die gewohnte Umgebung. Der evangelische Kindergarten im Norden Oberschleißheims ist für drei Gruppen eingerichtet. Die stellvertretende Kindergarten-Leitern, Mona Manlik, baut seit dem Frühjahr darauf, den Betrieb pünktlich zum Kindergartenjahr 2016/2017 am 1. September wieder aufnehmen zu können.

Nun ist es für die gegenwärtige Besetzung sogar ein paar Tage früher geworden. Nach Rathausangaben kehrten Kinder und Betreuer den Containern im Frauenfeld 14 zu Beginn der dritten Augustwoche endgültig den Rücken. Regulär geht es für die neu angemeldeten Kinder am ersten September wieder los im Regenbogenhaus. Zumindest den Neuen bleibt somit die Container-Erfahrung erspart.

Wolken- und Wasserrohrbruch

Eine Weile hatte man im Regenbogenhaus-Team selbst gehofft, mit einem blauen Auge davon zu kommen, nachdem Sturzregen zunächst eine Kindergruppe zum Umzug gezwungen hatte. Das eigentliche Problem, der erhebliche Schaden durch einen Wasserrohrbruch, war anscheinend erst unentdeckt geblieben. Bei der Begutachtung des Wasserschaden orteten Rathausmitarbeiter im gesamten Gebäude Schimmel. Aus Sicherheitsbedenken musste das „Regenbogenhaus“ dicht gemacht werden.

Umzug in Container

Kinder und Betreuer kamen zunächst im AWO-Kindergarten „Biene Maja“ unter. Dafür musste die Volkshochschul-Dependance weichen, die im Obergeschoss schon eine Weile auf eine eigene Heimstatt wartetee. In der Folge wurden Container auf einem Grundstück der Gemeinde am Frauenfeld aufgestellt, wo das „Regenbogenhaus“ für ein gutes Jahr blieb. Während dieser Zeit waren sogar Überlegungen angestellt worden, das vom Schimmel befallene und vom Wasser geschädigte Gebäude in der Professor Otto Hupp-Straße aufzugeben.

110.000 Euro Sanierungskosten

Für mehr als 110 000 Euro sind die Schäden inzwischen behoben. Wie Zweite Bürgermeisterin Angelika Kühlewein (CSU) im Ferienausschuss mitteilte, kommt die Versicherung für den explizit als Wasserschaden definierten Kostenanteil auf. Gut 60 000 Euro für die Sanierung gehen damit zu Lasten der Gemeinde.

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