Bürgermeister Markus Böck sitzt an seinem Schreibtisch im Oberschleißheimer Rathaus
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Darf wieder in sein Büro: Markus Böck. (Archivfoto)

Corona-Verdachtsfall im Rathaus

Nach Corona-Verdacht: Vorsichtige Entwarnung im Schleißheimer Rathaus

  • vonAndreas Sachse
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Wegen eines Corona-Verdachtsfalls im Rathaus war ein Teil der Oberschleißheimer Gemeindeverwaltung in Quarantäne. Darunter auch Bürgermeister Markus Böck. Nun folgt die Entwarnung.

Update, 25 November, 13.25 Uhr: Entwarnung im Oberschleißheimer Rathaus: Der am Montag festgestellte Corona-Verdachtsfall hat sich zwar bestätigt, allerdings nur für einen Gemeinde-Mitarbeiter. Bei einer sofortigen Reihentestung am gleichen Tag waren laut Gemeinde alle Mitarbeiter getestet worden. Bürgermeister Markus Böck, der sich wie Teile seiner Mitarbeiter in Quarantäne begab, zeigte sich darüber sehr erleichtert, appelliert aber an die Vorsicht seiner Mitarbeiter: „Es liegt auch weiterhin in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen, sich selbst, aber auch andere bestmöglich zu schützen, sowohl am Arbeitsplatz als auch im privaten Bereich.“ Wie sich der positiv getestete Mitarbeiter infiziert hat, sei derweil unklar. Er befindet sich laut Rathaus bis auf Weiteres in Quarantäne.

Die ursprüngliche Meldung:

Oberschleißheim – Ein Teil der Oberschleißheimer Verwaltung, darunter auch Bürgermeister Markus Böck (CSU), sind in Quarantäne. Wie aus dem Rathaus zu hören ist, handelt es sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Nachdem ein Mitarbeiter Corona-typische Symptome gezeigt hatte, sind sämtliche Kontaktpersonen ins Homeoffice gewechselt. Böck schloss sich der Quarantäne-Maßnahme an. Die Kontaktpersonen sind bereits getestet worden.

Im Bauausschuss am Montagabend war Böck von Vize Harald Müller (SPD) vertreten worden. Dem zufolge hatte sich ein Rathaus-Mitarbeiter im Verlauf des Tages mit Corona-ähnlichen Symptomen krank gemeldet. Das ganze Haus sei daraufhin getestet worden. „Wir warten auf die Ergebnisse.“

Bürgermeister Böck ist offenbar kein sogenannter Erst-Kontakt. Mit dem potenziell erkrankten Mitarbeiter kam er anscheinend nicht direkt zusammen. Aus Sicherheitsgründen aber sollen alle erdenklichen Wege der Verbreitung des Virus ausgeschlossen werden.

Bis in die Vorwoche hatte sich das Rathaus durch wechselnde Belegschaften dagegen zu schützen versucht, auf einen Schlag, den kompletten Mitarbeiterstab zu verlieren. Die Idee habe sich in der Praxis als schwer umsetzbar erwiesen, bekannte Müller. Die Teams waren mitunter zu klein. In der Folge schienen die Leute teilweise überlastet.

Nach Angaben Müllers würde Bürgermeister Böck die Arbeit im Rathaus nach einem negativen Corona-Test sofort wieder aufnehmen.

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus im Landkreis München informieren wir in unserem News-Ticker.

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