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Der Großeinsatz fand am Donnerstag in Oberschleißheim statt, 75 Brandhelfer waren im Einsatz.
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Der Großeinsatz fand am Donnerstag in Oberschleißheim statt, 75 Brandhelfer waren im Einsatz.
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Der Großeinsatz fand am Donnerstag in Oberschleißheim statt, 75 Brandhelfer waren im Einsatz.

Drei Personen klagen über Atembeschwerden

Feuerwehr-Einsatz wegen Gefahrguttransporter

Weil der Verdacht bestand, dass gesundheitsgefährdende Stoffe beziehungsweise Dämpfe ausgetreten waren, hat die Feuerwehr am Mittwochnachmittag einen Gefahrguttransporter in Oberschleißheim kontrolliert. Bei dem Großeinsatz waren rund 75 Brandhelfer im Einsatz.

Oberschleißheim - Alarmiert worden waren die Feuerwehren aus Unterschleißheim, Oberschleißheim und Riedmoos sowie der ABC-Zug München Land von der Integrierten Leitstelle in Erding, die unter anderem auch für den Landkreis Freising zuständig ist. Diese hatte laut Feuerwehr Alarm geschlagen, weil Mitarbeiter einer Spedition im Neufahrner Ortsteil Mintraching nach dem Beladen eines Gefahrguttransporters plötzlich über Atembeschwerden geklagt hatten. In dem Lastwagen mit Kühlanhänger wurde der chemische Stoff 1,2-Dihydroxybenzol, auch Brenzcatechin genannt, transportiert. Er reizt Augen, Haut und Atemwege. Auf dem Speditionsgelände waren zudem noch Arzneimittelstoffe verladen worden.

Als die Feuerwehren gegen 15.30 Uhr alarmiert worden waren, hatte der Gefahrguttransporter, der eigentich auf dem Weg in ein Werk nach München war, einen außerplanmäßigen Stopp in Oberschleißheim eingelegt. Weil es Probleme mit der Kühlung gab, war der Fahrer auf das Gelände einer Lkw-Werkstatt an der Hicklstraße gefahren.

Dort trafen wenig später die Einsatzkräfte ein, die unter Einsatz von schwerem Atemschutz und speziellen Chemieschutzanzügen diverse Luft- und Stoffproben entnahmen. Alle Messungen waren allerdings negativ, so dass die Feuerwehr letztlich Entwarnung geben konnte. Gegen 20.30 Uhr war der Einsatz dann beendet.

Die genaue Ursache für die Atembeschwerden der drei Personen konnte bisher nicht ermittelt werden. Weil das Brenzcatechin in kristalliner Form bereits seit Sonntag in Plastiksäcken in dem Kühlanhänger lagerte, will die Feuerwehr nicht ausschließen, dass Dämpfe durch das Plastik ausgetreten sind und die Mitarbeiter der Speditionsfirma beim Beladen des Anhängers mit den Arzneimittelstoffen, diese Dämpfe eingeatmet haben.

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