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Festival-Panorama: Vom Hügel aus können die Besucher über das ganze Gelände schauen.

So wird das Festival

Isle of Summer an der Ruderregatta: Insel kunterbunt

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Oberschleißheim - Zum letzten Mal in diesem Jahr findet die Isle of Summer statt. Nach zwei Open-Airs auf dem Optimol-Gelände am Ostbahnhof zieht der Festival-Zirkus nach Oberschleißheim an die Ruderregatta.

Eine Vulkaninsel hat per se drei Eigenschaften. Wasser umgibt sie. Ein Krater wallt sich um sie herum. Und in der Mitte der Insel brodelt es gewaltig. Nun ist die Isle of Summer freilich keine echte Vulkaninsel, sondern ein Elektro-Festival. Aber die aufgezählten Eigenschaften treffen auch auf das Open-Air zu, das am Samstag von 11 Uhr bis Sonntag 1 Uhr im Munich Beach-Ressort in Oberschleißheim über die Bühne geht. 

Mehr als 3000 Menschen feiern auf einem besonderen Festival-Gelände: Auf der einen Seite die Ruderregatta, auf der andere der Parksee, außenrum ein Hügel. „Das ist wie eine kleine Oase. Die Location passt super zum Namen“, sagt Bastian Schleich von der „Life is Good GmbH“.

Seit 2014 findet die Isle of Summer auch in Oberschleißheim statt

Entspanntes Miteinander: Laut den Organisatoren ist das Besondere der Isle of Summer das bunte Publikum.

Seit sechs Jahren veranstaltet die Münchner Firma die Isle of Summer. Begonnen hat alles auf der Praterinsel in München. Daher kommt auch der Name des Open-Airs. Doch schnell ist das Gelände an der Isar in München zu klein. Also zieht man um auf das Optimol-Gelände am Ostbahnhof. Seit dem Jahr 2014 findet die Isle of Summer ein- von dreimal pro Jahr in Oberschleißheim statt. 

Circa 8000 Quadratmeter misst die Location. Es gibt zwei Bühnen sowie zahlreiche Essenstände, darunter einige Foodtrucks. Vor der Hauptbühne wird Sand ausgeschüttet, um das Insel-Feeling zu wahren. Wie die Umgebung kann sich auch das Line-Up sehen lassen. Namhafte Elektro-Acts wie Möwe, Claptone oder Joris Delacroix treten bei der Isle of Summer auf. Einen Headliner gibt es nicht. „Die Leute sollen sich selber raussuchen, was ihnen gefällt“, sagt Schleich.

Picknicken, chillen, Musik hören

Die Veranstalter legen Wert darauf, dass das Isle of Summer mehr ist als eine riesige Party. Viele Besucher kommen gar nicht, um zu tanzen, sonder einfach um einen schönen Tag zu verbringen. Schleich sagt, man könne auch „eine Picknick-Decke ausrollen, chillen und dabei ein bisschen Musik hören“. Überhaupt sei das Besondere an dem Festival neben der Örtlichkeit das Publikum. „Die Isle of Summer lebt von einem entspannten Miteinander. Das Publikum ist sehr bunt.“ Schleich glaubt, dass die Feier mit mehr als 3000 Menschen wahrscheinlich auch ohne Ordner funktionieren würde. Doch freilich müsse man diverse Auflagen erfüllen. 

Ab Donnerstagfrüh wird die Isle of Summer aufgebaut. Dann hängt eigentlich alles nur vom Wetter ab. Bisher sind die Prognosen gut für den Samstag. Auch der Vorverkauf läuft laut Schleich gut. Ausverkauft ist die Isle of Summer bisher nicht.

Video von der Isle of Summer 2015

rat

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