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Der Lokführer konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. (Symbolbild)

Oberschleißheim bei München

40-Jähriger will über Gleise und übersieht Zug - jetzt ist er tot

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Ein Mann aus Freising wollte am Montagabend die Gleise am S-Bahnhof Oberschleißheim überqueren. Dabei übersah der 40-Jährige einen nahenden Regionalexpress. Er starb.

  • In Oberschleißheim bei München ist ein Mann von einem Zug erfasst worden.
  • Er überlebte das Unglück nicht.
  • Der Zugführer steht unter Schock.

Oberschleißheim - Ein 40-jähriger Mann aus Freising ist am Montag (18. November 2019) am Bahnhof Oberschleißheim bei München von einem Zug erfasst worden. Er erlag daraufhin seinen Verletzungen.

Wie die Polizei mitteilt, wollte der offenbar stark alkoholisierte Mann gegen 20 Uhr im Bahnhof Oberschleißheim die Gleise überqueren. Dabei übersah er einen Regionalexpress aus München, der sich „mit hoher Geschwindigkeit“ näherte.

Trotz Notbremsung in Oberschleißheim: Zug erfasst Mann

Trotz Notbremsung konnte der 36-jährige Lokführer den Zug nicht mehr rechtzeitig anhalten. Laut Polizei wurde der 40-Jährige bei der Kollision tödlich verletzt. Der Lokführer musste anschließend von einem Kriseninterventionsteam betreut werden.

Erst gegen 21.45 Uhr konnten die Gleise wieder freigegeben werden. Die weiteren Ermittlungen hat das Unfallkommando der Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Betrunken im Straßenverkehr: Verheerende Folgen möglich

Alkohol kann oftmals verheerende Auswirkungen im Straßenverkehr haben. So konnte nur durch eine Schnellbremsung ein Zugunglück zwischen Markt Schwaben und Ottenhofen verhindert werden. Ein Betrunkener war mit dem Auto aufs Gleis geraten.

Im Oktober wurde in der Nähe des Kronacher Freischießens ein Mann nur unweit des Festgeländes von einem Zug erfasst. Er war im Dunklen über die Leitplanke auf die Gleise geklettert. Ebenso tragisch verlief ein Zugunglück im Juli im Landkreis Bad Tölz. Dabei kamen ein dreijähriger Bub und sein Großvater ums Leben. Der ganze Ort stand unter Schock.

In Oberfranken ist es am frühen Dienstagnachmittag zu einem Unfall gekommen. Wie die Polizei berichtet, ist ein Zug in ein Auto gekracht. Rettungsarbeiten laufen.

Das war nicht geplant: Auf der Route zwischen Garmisch-Partenkirchen und Reutte kam es am Mittwoch zu einem großen Problem. Eines, das schlimm ausgehen hätte können

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