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Tapfer durch den Nieselregen: (v.l.) Andi Lauterbach, Lutz Schulze, Karl Meyer, Heinz Pleynert, Hans Lauterbach und Gaby Schmidt von der Gruppe „Concordia und Hubertus Schützen“, suchen warm eingepackt nach Müll.

Vereine machten sauber im Ort

Prachtfunde beim Ramadama

Oberschleißheim - Ein altes Ortsschild von Oberschleißheim und eine Geldbörse waren besondere Fundstücke beim Ramadama in Oberschleißheim. 50 Helfer sammelten sieben Kubikmeter Müll.

Straßen und Straßengräben rund um Lustheim hatten die Mitglieder des „KUV Concordia“ und der Schützengesellschaft Hubertus gereinigt. Die beiden Vereine sind traditionell gut befreundet, räumen beim Kegeln gern hochdotierte Preise ab. Nun liefen die Mitglieder tapfer gemeinsam durch den Nieselregen. Immerhin: Nach getaner Arbeit war mit einer Brotzeit zu rechnen.

Der Schleißheimer Kanal war einer der Schwerpunkte der Aufräumaktion. Mehrere Aktionsgruppen, Anglervereine, der Sportfischereiverein Oberschleißheim sowie die Kollegen aus Karlsfeld und München unterstützten das „Ramadama“. Mit von der Partie waren außerdem der Kleingartenverein, Kinder der Grundschule Parksiedlung und Vertreter der Sozialen Stadt. Der TSV sorgte sich um den Trimmdichpfad.

Die Geldbörse ließ sich rasch zuordnen, wichtige Dokumenten steckten noch in ihr. Das Bargeld allerdings fehlte, der Geldbeutel war der Eigentümerin gestohlen worden. Offenbar war die Frau am Karsamstag Taschendieben zum Opfer gefallen. Als sie bei der Polizei Strafanzeige stellte, begegneten ihr mehrere Leidensgenossen. 

Das alte Ortsschild fand sich im Berglwald. Neben einem Verkehrsschild aus Lustheim und der Geldbörse stellte es das Prunkstück der Aufräumaktion dar.

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