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Von Dachau bis Schleißheim hat Kurfürst Max Emanuel Kanäle graben lassen.

Landesamt für Denkmalschutz

Ramadama und Geschichtsstunde am Schleißheimer Kanal

Oberschleißheim – Der Schleißheimer Kanal zwischen Dachau und Oberschleißheim ist am Samstag, 9. April, einer der Schwerpunkte der Schleißheimer Aufräumaktion Ramadama/ Saubere Stadt. Samt Geschichtsstunde mit Experte vom Landesamt für Denkmalschutz.

Es kommen mehrere Aktionsgruppen und die drei Fischereivereine zum Einsatz. Gegen 11.30 Uhr führt an der Fischerhütte an der August-Schmaus-Straße 2 ein Experte vom Landesamt für Denkmalpflege in die Geschichte des Kanalsystems ein.

Lange Zeit prägte das historische Kanalsystem zwischen Dachau und Schleißheim das Landschaftsbild nördlich von München. Im 17. Jahrhundert unter Kurfürst Max Emanuel erbaut, um seine Schlösser mit Wasser zu versorgen und über eine Wasserstraße zu verbinden, verknüpfte der Kanal schließlich die Schlösser Dachau und Schleißheim mit Nymphenburg und der Münchner Residenz. 

Mittlerweile hat sich dieses Kanalsystem stark verändert. Teilabschnitte verlandeten, wurden zugeschüttet und verschwinden aus der öffentlichen Wahrnehmung. Mit der Säuberungsaktion soll zugleich an die Bedeutung dieses in Bayern einmaligen Kanalsystems erinnert werden. Das Kanalsystem steht in seiner Gesamtlänge von 50 Kilometern unter Denkmalschutz.

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