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Dank für die Ernte – und die Heimkehr: Kindergartenleiterin Gabriele Hliwa (stehend rechts).

Kindergartensanierung

Regenbogen-Kinder endlich wieder daheim

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Oberschleißheim - Mit einem Herbstfest haben Kinder und Erzieher die Eröffnung des frisch sanierten Kindergarten „Regenbogenhaus“ gefeiert. Gut eineinhalb Jahren hatte der evangelische Kindergarten mit Übergangslösungen auskommen müssen.

Über die Neueröffnung Anfang September hätte sich niemand mehr gefreut als die Regenbogenkinder, sagte Kindergarten-Leiterin Gabriele Hliwa. Die Kinder seien sehr, sehr froh gewesen, endlich wieder über mehr Platz zu verfügen. „Das bekommen die Kinder natürlich mit.“ Vor allem aber hätten sie sich über einen Garten gefreut, der nicht mehr für jedermann einsehbar sei.

Wieder ein beschützter Garten

Aus dem vorausgehenden Notquartier am Frauenfeld etwa habe der kleine Sebastian erzählt, dass wiederholt Spaziergänger durch die spärliche Abgrenzung gelangt hätten, um die Kleinen zu herzen und zu betätscheln. „Das nehmen Kinder sehr wohl wahr“, stellte Leiterin Gabriele Hliwa fest. Sehnlichst vermisst worden wären zudem das Spielhaus und die Kinderküche, die in diesem Herbst schon zum Einsatz gekommen sei. Im Regenbogenhaus werden drei Gruppen zu insgesamt 75 Kindern betreut.

Turbulente Zeiten

Gabriele Hliwa nutzte die Gelegenheit, um Christian Kuchlbauer unter den Gästen zu begrüßen. „Wir hatten turbulente Zeiten miteinander“, rief die Erzieherin dem Bürgermeister zu. „So haben wir uns endlich mal richtig kennen gelernt.“ 

Was die Kindergarten-Leiterin mit „turbulenten Zeiten“ umschreibt, beginnt mit einem Wasserschaden zum Jahreswechsel 2014/15. Während der umfangreichen Sanierungsarbeiten kamen Erzieher und Kinder zunächst bei den „Schlosskindern“ unter, einer Kinderkrippe der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Hernach ging es in die damaligen Räume der Volkshochschule über dem AWO-Kindergarten „Biene Maja“, bis schließlich der Umzug in Container auf einem Grundstück der Gemeinde am Frauenfeld folgte. Mittlerweile ist das „Regenbogenhaus“ rundum saniert. „Wie neu“, stellte Christian Kuchlbauer auch beim Fest erfreut fest. Gabriele Hliwa wünscht sich, ihrem Team und den Regenbogenkindern „viele, viele schöne Jahre in der Professor Otto Hupp-Straße 27b, wo Kinder spielen, lernen und sich wohl fühlen können“.

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