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Schulsozialarbeit wird ausgebaut

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Die Schülerzahlen steigen, die Aufgaben werden umfangreicher: Die Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Parksiedlung hat viel zu tun. Jetzt bekommt sie Unterstützung.

Oberschleißheim – Die Schulsozialarbeit an der Grundschule in der Parksiedlung wird ab dem kommenden Schuljahr ausgeweitet. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Träger verdoppelt ihr Engagement. Die Gemeinde Oberschleißheim und der Landkreis teilen die Kosten.

Gegenwärtig beschäftigt die AWO nicht einmal eine Vollzeitkraft an der Grundschule. Den gestiegenen Anforderungen an Jugendsozialarbeit, den stetig zunehmenden Herausforderungen werde die 0,8-Stelle nun nicht mehr gerecht, teilte das Rathaus mit.

In den zurückliegenden zehn Jahren, seit Einführung der Jugendsozialarbeit an der Grundschule in der Parksiedlung, sei die Zahl der Schüler kontinuierlich gestiegen. Hinzu kommt, dass der Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund in einigen Klassen „sehr hoch“ sei. Die in der Grundschule eingesetzte Jugendsozialarbeiterin und Sozialarbeiterin berät Familien, „deren finanzieller Rahmen ausgereizt ist“, unterstützt in Erziehungsfragen und gibt Tipps bei Verhaltensauffälligkeiten. Es gehe längst nicht mehr an, dass eine Schulsozialarbeiterin ihren Job auf die Schule beschränkte. Für das nächsten Schuljahr plant die AWO mit einer 1,5 Stelle, das heißt, zwei Kräfte teilen sich 57,75 Stunden pro Woche.

Der Oberschleißheimer Gemeinderat erteilte sein Einvernehmen. Die Kosten belaufen sich auf etwa 100 000 Euro pro Schuljahr. Seit Einführung der Jugendsozialarbeit an Schulen vor gut zehn Jahren teilen sich der Kreis und die jeweiligen Gemeinden die Kosten. Die Zustimmung des Kreises gilt als Formsache.

In Zukunft dürfte sich das allerdings ändern. Vor wenigen Wochen verständigten sich die Kreisräte darauf, Zuschüsse für Schulsozialarbeit an bestimmte Voraussetzungen zu knüpfen. Gemeinden wären demnach verpflichtet, zunächst staatliche Fördermittel zu beantragen. Erst wenn Zuschüsse vom Freistaat nicht bewilligt werden, springt der Kreis, wie gehabt, ein. Die Regelung gilt für den Fall, dass eine Schule mehr als eine Vollzeitstelle wünscht und tritt frühestens 2019 in Kraft.  an

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