Willkommenen Abfrischung beim Festival an der Ruderregattastrecke. 
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Willkommenen Abfrischung beim Festival an der Ruderregattastrecke. 
Das ist Lebensfreude. Sie machen Party.
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Das ist Lebensfreude. Sie machen Party.
Ein bisschen Posing gehört dazu.
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Ein bisschen Posing gehört dazu.
Ob er fündig geworden ist? Ein Freibier-Sucher.
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Ob er fündig geworden ist? Ein Freibier-Sucher.
Impressionen vom Festival „Isle of Summer“ in Oberschleißheim.
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Impressionen vom Festival „Isle of Summer“ in Oberschleißheim.
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Impressionen vom Festival „Isle of Summer“ in Oberschleißheim.
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Impressionen vom Festival „Isle of Summer“ in Oberschleißheim.
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Impressionen vom Festival „Isle of Summer“ in Oberschleißheim.

Festiavl Isle of Summer

Techno überlebt auf der Sommerinsel

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Rund 3500 Techno-Jünger sind zum Festival „Isle of Summer“ an der Ruderregatta in Oberschleißheim geströmt. Auch Kritiker aus Schleißheim räumen ein: Gegen 22 Uhr wurde die Lautstärke reduziert.

OberschleißheimJe 200 Meter vom Parkplatz zum Eingang hätten einen Pfandflaschen-Sammler reich gemacht. Hauptsächlich „Chiemseer“, ein paar „Augustiner“ darunter. Was für ein Jammer! Limo und Wasserflaschen hätten mehr gebracht. Obwohl die Veranstaltung ausverkauft ist, gibt es an der Kasse noch Tageskarten zu 35 Euro. 

Neu ist das VIP-Paket, das der Veranstalter, die „Life is Good“ GmbH, für 55 Euro schnürt. Ein Rundum-Sorglos-Paket mit Zugang zur Bühne, reservierten Plätzen an der Bar und Premium-Spirituosen, einschließlich Champagner. Zwei Mädels an der Kasse haben wenig zu tun. 3500 Tickets sind im Vorverkauf über den Tisch gegangen, sagt Stefan Sumper, einer der Geschäftsführer der GmbH. Mehr packt das Gelände vermutlich auch nicht. „Bitte nicht füttern“, steht groß auf einem Schild. „Streicheln erlaubt.“ Die irritierten Blicke der Besucher nehmen die beiden gelassen hin.

Zwei Bühnen

Seit 13 Uhr legen DJ´s auf zwei Bühnen auf, die keine 100 Meter Luftlinie trennen. Arel & Schäfer haben auf der Hauptbühne begonnen. Eineinhalb Stunden darauf kommt Gunjah. Dann klettert Nicone auf die Bühne. Oliver Koletzki und Aka Aka auf der Second Stage, was vermutlich Nebenbühne heißt, runden den Abend ab. Um 1 Uhr ist Schluss. Es ist brütend heiß am Nachmittag, abends kühlt es nur zögerlich ab. Treibende Rhythmen, wummernde Bässe, die durch Mark und Bein schallen. 

Benthues verkneift sich Anruf bei Polizei

Ein paar Kilometer weiter nur hat Peter Benthues die Telefonnummer der Polizei schon in der Hand. Der CSU-Gemeinderat warnt seit Jahren vor dem Lärm von Festivals wie diesen. Den Anruf verkneift er sich aber doch. „So schnell bin ich nun auch nicht mit der Polizei bei der Hand.“ Sein Langmut zahlt sich aus. „Gegen 22 Uhr wurde es ruhiger“, sagt er. Tausende zucken ekstatisch zum Rhythmus, die Hitze tapfer ignorierend. Hin und wieder hat ein Feuerwehrmann ein Einsehen und packt sich seinen Wasserschlauch. Johlend springen ihm Techno-Jünger entgegen. Auf dem grasbewachsenen Hang über der Bühne verteilen sich Leute auf Decken und Luftmatratzen. An den Tischen darüber wird Shisha geraucht. Dort oben gibt es einen Punkt, wo sich der Sound beider Bühnen vereint. Prima für das Techno-Volk. „Ötztal, Ötztal“, ruft unentwegt ein braun gebrannter Kerl, den die wummernden Bässe etwas verwirrt haben mögen. Die Enten unten im Regattasee haben derweil das Weite gesucht. Jede Menge Buden mit Getränken und einem Imbiss verteilen sich auf dem Gelände. Adis und Domi, beide 28, verkaufen Frozen Shots, Wasser-Eis mit garantiert 10,5 Promille. Die Stange Wodka Lemon für zwei Euro. Überall prangt das Logo der rosafarbenen Ösi-Brause.

Techno lebt! Eh klar.

Vor der Hauptbühne tanzt man auf Sand. Treibende Rhythmen, wummernde Bässe. Techno, der Mix aus House-Musik, Synthy-Pop und EBM schlug in den Achtzigern wie ein Bombe ein, mischte die Jugendkultur auf. Ist Elektro nicht längst out? „Spinnst Du?“ giftet der Schorsch zurück. Wenn Blicke töten könnten! „Sie dich um“, empfiehlt er grimmig, schnappt sich seine Braut und verschwindet ekstatisch zuckend in der Crowd vor der Main Stage; der Menge vor der Hauptbühne.

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