Ottobrunn kann endgültig alles klar machen

- Auch der TSV Schäftlarn hat im Aufstiegsrennen gute Karten

TSV Ottobrunn: Mit einem Sieg gegen die zweite Mannschaft des SV Heimstetten können die Ottobrunner den Wiederaufstieg in die Bezirksliga endgültig unter Dach und Fach bringen. Anstoß ist am heutigen Samstag um 17 Uhr. Um 18.45 Uhr könnte also am Haidgraben der Sekt spritzen. Gefeiert wird aber auf jeden Fall. Denn direkt nach dem Schlusspfiff laden die Ottobrunner Fußballer alle Fans, Freunde und Sponsoren des Vereins zur Saisonabschlussfeier ein. Natürlich soll`s eine Aufstiegsfeier werden.

Vor dem Kreisligaspiel erwartet die Ottobrunner Reserve um 15 Uhr den SK Sribija II zum Kreisklassenspiel. Die Ottobrunner Reserve kämpft noch gegen den Abstieg. "Am schönsten wäre es natürlich, wenn wir den Aufstieg der ersten Mannschaft und den Klassenerhalt der zweiten Mannschaft feiern könnten", hofft Ottobrunns Technischer Leiter herbert Göbel.

FC Deisenhofen: Die einzige Mannschaft, die dem TSV Ottobrunn die Meisterschaft und damit den direkten Aufstieg in die Bezirksliga noch streitig machen kann, ist der SV Ata Spor, der vier Punkte hinter den Ottobrunnern auf dem zweiten Tabellenplatz steht. Die Türken haben es am Sonntag um 14.30 Uhr auf eigenem Platz gegen den FC Deisenhofen, der wiederum fünf Punkte hinter Ata Spor liegt und damit rein rechnerisch noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz (Aufstiegs-Relegationsplatz) hat. "Es ist noch eine Chance da, und solange das so ist, werden wir versuchen, sie zu nutzen", gibt sich Deisenhofens Trainer Michael Niklaus kämpferisch. Voraussetzung für alle weiteren Rechenspiele ist allerdings ein Sieg der Deisenhofner beim SV Ata Spor, der in der Rückrunde außer einem Unentschieden alle Spiele gwonnen hat und deshalb nicht nur für Niklaus "die Mannnschaft der Rückrunde" ist. "Aber jede Mannschaft verliert mal, und wenn Ata Spor gegen uns gewinnen will, müssen die schon sehr gut spielen", sagt Niklaus, der auf Hinterkirher und Bodi wegen muskulärer Probleme verzichten muss. Auch Niklaus zwingen muskuläre Probleme zum Zuschauen. Dafür ist Kai Reindl wieder dabei.

TSV Schäftlarn: Vor dem letzten Heimspiel der Punktrunde am heutigen Samstag um 15 Uhr gegen den Lenggrieser SC haben die Schäftlarner im Rennen um den Aufstiegs-Relegationsplatz die besten Chancen. Immerhin haben sie bei zwei noch ausstehenden Spielen zwei Punkte Vorsprung, und die will sich die Mannschaft von Spielertrainer Heiko Kayser nicht mehr nehmen lassen. Im Training ginterließen zuletzt alle Spieler einen guten Eindruck und sind mit Feuereifer bei der Sache. Bis auf Markus Bernlochner und Martin Magerl sind alle Mann an Bord.

Die zweite Mannschaft kämpft in der A-Klasse um 13.15 Uhr im Heimspiel gegen Eichenau noch gegen den Abstieg. So hofft man im Schäftlarner Lager auf zwei Siege, um mit zwei Erfolgen im Rücken zusammen mit den Fans die Saison bei einem Fass Bier gemütlich ausklingen zu lassen, bevor es im letzten Punktspiel am nächsten Wochenende auswärts noch einmal ernst wird.

FC Unterbiberg: Nachdem der Klassenerhalt nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage (drei Siege) endgültig unter Dach und Fach ist, will der FC Unterbiberg jetzt auch noch die beiden letzten Saisonspiele unbeschadet überstehen und somit die Erfolgsserie weiter ausbauen. "Für uns ist nach oben nichts mehr drin, und auch die Abstiegsregion ist weit weg, da wollen wir noch einmal richtig schönen Fußball zeigen", sagte FCU-Trainer Georg Simbeck vor dem Gastspiel am Sonntag (14.30 Uhr) beim SV Dornach. Auch die Dornacher stehen übrigens im gesicherten mittelfeld der Tabelle der Gruppe 2.

SpVgg Höhenkirchen: Auch für die SpVgg Höhenkirchen geht es im letzten Auswärtsspiel der Saison am Sonntag um 10.45 Uhr beim FC Perlach nur mehr um die so genannte Goldene Ananas. Dennoch hoffen die Höhenkirchner auf drei Punkte, um die Saisonbilanz weiter zu verbessern.

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