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Max Arnold (13) mit seinem Buch.

Comic-Roman von Max Arnold aus Ottobrunn 

"Üble" Tage: 13-Jähriger schreibt Buch

Ottobrunn - Von wegen Smartphone oder Online-Spiel: Max Arnold (13) schreibt lieber ein Buch - mit einem kuriosen Thema.

Der Roman handelt von einem Jungen namens Fred, der es nicht leicht hat: Ständig passieren ihm Missgeschicke, er ist schlecht in der Schule und streitet mit seinen Eltern. Irgendwann wird Fred alles zu viel und er beschließt, zusammen mit seinem besten Freund abzuhauen. Doch aus diesem Plan wird nichts, und die beiden sind gezwungen, ihre Flucht abzubrechen. 

Auf die Idee, ein eigenes Buch zu schreiben, kam der 13-jährige Max Arnold durch seine Begeisterung fürs Lesen. „Ich habe schon immer viel gelesen, am liebsten Comic-Romane“, erzählt der junge Autor. Er wünschte sich ein Buch, das genau seinen Vorstellungen entspricht. „Es sollte um jemanden gehen, bei dem alles schief läuft“, erklärt er. Und: „Fred soll das genaue Gegenteil von mir sein.“ 

Insgesamt schrieb Max über eineinhalb Jahre an seinem Werk und verbrachte dafür viele Stunden am Computer. „Manchmal habe ich täglich geschrieben und dann für zwei Monate gar nicht mehr“, erzählt er. Hilfe holte sich der 13-Jährige nicht. „Ich habe es ganz allein geschrieben“. 

Seine Mutter Mihoko Arnold unterstützte ihn nur beim Illustrieren und fertigte über 80 Zeichnungen für den Comicroman an. Der „Novum“-Verlag, ein Verlag für Neuautoren, übernahm Max’ Geschichte schließlich ohne Änderungen. „Nur ein paar Grammatik- und Rechtschreibfehler wurden ausgebessert“, erzählt der Ottobrunner. 

Er unterschrieb einen Autorenvertrag und reichte mit seiner Mutter die Zusammenfassung, den Klappentext und seine Biografie für die Veröffentlichung ein – und wartete. Ein halbes Jahr später war es soweit: Max konnte das erste Exemplar seines Buches in der Hand halten. „Ich war sehr stolz“, erinnert er sich. 

Einige Exemplare wurden mittlerweile bestellt, unter anderem von Freunden und Mitschülern. Auf Amazon ist „Fred – Alle Tage sind übel“ insgesamt 75 bestellt worden. Und nun soll der Roman auch als Schullektüre in den fünften Klassen des Gymnasiums Neubiberg, das Max besucht, verwendet werden. 

Josephin Bruhn

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