Ausländischer Spion bei Merkels Regierungssprecher enttarnt 

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Die ersten im Landkreis: Das Freibad Haar öffnet am Donnerstag, 11. Juni. 

Wegen Auflagen

Das erste Freibad öffnet erst an Fronleichnam

  • Josef Ametsbichler
    vonJosef Ametsbichler
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Erst hatten sie noch gezögert, nun sind sie die ersten im Landkreis München: Am Donnerstag, 11. Juni, zum Feiertag, startet die Gemeinde Haar in die Freibadsaison.

Landkreis –„Einlass ist ab 10 Uhr. Sonnenschein ist auch bestellt“, verspricht die Gemeinde in einer Mitteilung. 80 Badegäste dürfen dann bis zum Betriebsschluss um 20 Uhr ins große Becken, sobald die Wassertemperatur über 22 Grad liegt, mache auch das Nichtschwimmerbecken für bis zu 30 Personen auf. Dort ist auch ein Bereich für Kleinkinder vorgesehen, Rutsche, Sprungturm, Planschbecken und die warmen Duschen bleiben gesperrt. Insgesamt dürfen 400 Gäste gleichzeitig aufs Gelände, wer zu spät kommt, muss warten. Außerhalb der Becken gilt Maskenpflicht.

Hachinger Tal

Das Freibad Unterhaching wird am 1. Juli nachziehen (wir berichteten), für das Further Naturbad bei Oberhaching gibt es noch keinen festen Eröffnungstermin, doch auch dort arbeiten die Ehrenamtlichen auf den Neustart hin.

Wesentlich unsicherer sieht die Lage bei jenen Freibädern aus, die eigentlich keine sind: Die Hallenbäder mit Außenschwimmbecken in Pullach, Grünwald, Ottobrunn oder Unterschleißheim. Keins dieser Bäder hat sich bisher getraut, die Außenbereiche zu öffnen oder hat das konkret in Planung.

Pullach

In Pullach wagen sie immerhin den ersten Schritt Richtung Beckenrand: Bei gutem Wetter öffnet dort ab heute die große Liegewiese für Sonnenhungrige – zum symbolischen Eintrittspreis von einem Euro. Unter den gegebenen Beschränkungen dürfen die Besucher auch die Spielflächen nutzen – Eltern müssen ihre Kinder am Klettergerüst aber beaufsichtigen und pro Tischtennisplatte sind nicht mehr als zwei Spieler erlaubt. Kurios: Fürs Beachvolleyballfeld sind gemäß den Vorgaben des Freistaats fünf Spieler zugelassen; nicht ganz einfach also bei dieser ungeraden Zahl eine ausgewogene Partie hinzubekommen.

Für Renovierungssarbeiten nutzt das Phönixbad Ottobrunn die Zeit.

Ins Wasser dürfen die Gäste nicht. Weil die Strudelanlage und der Regenpilz abgeschaltet bleiben müssen, bleibt der Gemeinde vom ohnehin überschaubaren Außenbereich nicht genug für eine Eröffnung übrig, sagt Gemeindesprecherin Sophia Schreib.

Zumal eine mögliche Vergabe von Badezeit-Kontingenten bedeuten würde, dass die Bademeister die Gäste immer wieder allesamt aus dem Becken stauben müsste. „Wir müssten den Leuten ständig nur sagen, was sie nicht dürfen“, so die Sprecherin. Hoffentlich trage wenigstens die attraktive Liegewiese dazu bei, die Stimmung der Gäste auf dem Gelände aufzuhellen.

Ottobrunn

Ganz geschlossen bleiben die Außenbereiche dagegen vorerst in Ottobrunn und Unterschleißheim. Das Ottobrunner Phönix-Bad müsse seine Gäste beispielsweise durch den halben Innenbereich schleusen, und das sei nicht erlaubt, so eine Sprecherin. Und der Saunagarten stehe zwar in voller Blüte, doch könne man den Gästen neben zwei kleinen Becken keine Toiletten und nur eine eiskalte Schwalldusche anbieten. Das lohne sich nicht. Lieber nutze man die Zeit für Renovierungen und ein Hygienekonzept. „Sobald die Bayerische Staatsregierung einen Termin für die Wiedereröffnung nennt, benötigen wir 10 bis 14 Tage, um die Pforten wieder öffnen zu können“, teilt das Bad mit. Das liege vor allem am technischen Vorlauf. Voraussichtlich seien die allermeisten zu erwarteten gesetzlichen Auflagen bereits umgesetzt. „Es fehlt also nicht viel!“

Unterschleißheim

Auch Thomas Stockerl, Sprecher der Stadt Unterschleißheim teilt mit, dass der überschaubare Außenbereiche im Aquariush vorerst geschlossen bleiben. „Wir können die Auflagen gar nicht erfüllen.“ Denn Umkleiden und Duschen dürfen die Badegäste momentan nur benutzen, wenn sie im Freien sind. Die Unterschleißheimer müssen wie die Pullacher wohl abwarten, bis es eine Regelung gibt, mit der auch ihre Hallenbäder wieder an den Startblock treten dürfen.

Grünwald

Ins Wasser dürfen dafür zumindest ein paar Besucher des Grünwalder Freizeitparks. Pünktlich ab heute, dem bayernweiten Stichtag, gibt es dort immerhin wieder Aquatraining und Schwimmkurse im Außenbecken, so Geschäftsführer Jörn-Torsten Verleger. Badegäste im klassischen Sinn sitzen aber auch in Grünwald auf dem Trockenen. Denn für 15 Schwimmer lohne sich der Betrieb nicht, sagt der Chef. Er könne zwar auch 25 Menschen in das Becken packen. Aber nur, wenn alle ganz still im Wasser stehen bleiben.

Die Isar dient auch als Badegewässer. Aber Vorsicht: Krokodil-Alarm.... 

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