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Bitterkalt: Besucher warten vor dem evakuierten Wolf-Ferrari-Haus. 

Feuerwehr im Dauereinsatz

Wolf-Ferrari-Haus evakuiert

Ein Fehlalarm löste am Freitag um 20.23 Uhr im Wolf-Ferrari-Haus einen Großeinsatz aus. Das Gebäude, in dem sich laut Feuerwehr 200 bis 300 Menschen aufhielten, wurde evakuiert.

Ottobrunn– Etwa zehn Minuten mussten die Besucher bei minus 13 Grad im Freien warten, bis Kommandant Eduard Klas Entwarnung geben konnte.

Ein Unbekannter hatte mutwillig die Glasscheibe eines Feuermelders im Verbindungsgang zur Tiefgarage eingeschlagen. Die Polizei habe inzwischen die Ermittlungen aufgenommen, sagt Klas.

Nachdem das Gebäude wieder frei gegeben war, wurden die Helfer direkt ins Gewerbegebiet zum Industriebetrieb Tyco gerufen. Aufgrund der Kälte war in einer nicht beheizten Leichtbauhalle die Sprinkleranlage beschädigt worden. Weil Tauwetter einsetzte, spritzten mehrere Zehntausend Liter Wasser in die Halle. Die Einsatzkräfte wischten das Wasser mit Schiebern in einen Abfluss, teilt die Feuerwehr mit.

Am Samstag ging die Reihe der Einsätze weiter: Gegen 13.21 Uhr löschten die Helfer einen Kellerbrand in der Spitzwegstraße, wo dicker schwarzer Rauch aus den Kellerfenstern drang. Die Bewohner warteten bereits auf der Straße, als die Helfer eintrafen. Über die Garage drang die Feuerwehr zum Brandherd vor. Es handelte sich um einen Wäschetrockner, der in Flammen stand. Mit einem Rauchvorhang konnten die Helfer verhindern, dass Erdgeschoss und Obergeschoss verrußten. mm

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