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Beim Benefizkonzert in St. Aegidius Keferloh: Christoph Koscielny (r.) hat der Kirchengemeinde unheimlich viele Impulse gegeben.

Abschied von Christoph Koscielny 

Der Impulsgeber verlässt die Kirchengemeinschaft Ottobrunn 

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Ottobrunn – Seit fünfeinhalb Jahren musiziert Dekanatskirchenmusiker, Chorleiter und Organist Christoph Koscielny in der Ottobrunner Pfarreiengemeinschaft St. Otto und St. Albertus Magnus. In dieser kurzen Zeit brachte er das musikalische Element der Kirchengemeinde zum Erblühen. Aber kaum hat das kirchlich-musikalische Zusammenwirken Früchte getragen, diese Nachricht: Noch Ende August verlässt Koscielny die Kirchengemeinde in Ottobrunn. 

Er geht ab 1. September nach München zur Mariahilf-Kirche, um sich dort auch mit einer höher qualifizierten Stelle weiterzuentwickeln. Wer die Nachfolge in Ottobrunn antritt, ist nicht geklärt.

Vor seinem Antritt in Ottobrunn im Jahr 2011 gab es nur eine Sängergruppe, die „Singgemeinschaft St. Otto“, den hiesigen Kirchenchor. Aber das ändert sich sogleich. Es entsteht ein Kinderchor, und daraus entwickelt ich langsam und organisch ein Jugenchor. Nich genug damit, formte der in Polen geborene Musiker, der sich in seinem Studium vertieft mit der Orgelmusik des 20. Jahrhunderts beschäftigte, den Kammerchor „fontana musicale“ – mit qualifizierten Sängern. Zu seinen Neugründugen zählten die Jugendband der Pfarrei St. Albertus Magnus, und die „Stubnmusi“ sowie die Choral-Schola. Ein Gospel-Chor hat die Kirchenmusik mit seinem Schwung sehr belebt.

Mit seinem Schwung viel bewegt

„Herr Koscielny hat das Kirchenjahr hindurch viele Konzerte initiiert. Mit seiner kompetenten Art als Musiker, aber insbesondere als wertvoller Mensch hat er wieder ein bewegtes, interessantes Leben in die Pfarreien Otto und Albertus Magnus gebracht. Ja, alles ist wieder aufgeblüht“, beschreibt es Renate Vierthaler, Sängerin in St. Otto seit mehr als 45 Jahren und ehrenamtliche Mitarbeiterin im Bereich Kirchenmusik und Gesang.

Ein Nachfolger ist weit und breit nicht in Sicht. Renate Vierthaler: „Wir hoffen sehr, dass eine baldige Information hierüber erfolgt. Es wäre zu schade, wenn alles wieder einschlafen würde.“

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