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Da kommt nicht ins Rutschen: Die Steine sind fest miteinander verbunden.

Spielplatzeröffnung

Kinder erobern Kletterfelsen im Amalienwald Ottobrunn

Ottobrunn - Der neu gestaltete Spielplatz im Amalienwald in Ottobrunn ist eröffnet. Und er hat eine besondere Attraktion: Einen Kletterfelsen. Der Arbeitskreis Kinder & Jugend der lokalen Agenda Ottobrunn-Neubiberg hatte sich zwei Jahre mit Planung und Umbau des Spielplatzes beschäftigt. Viele Kinder kamen zur Eröffnung.

Nach einer kurzen Begrüßung ist es dann soweit. Kaum ist das Absperrband durchgeschnitten, erkunden die ersten Kinder die neue Attraktion auf dem Spielplatz: Den Kletterfelsen. „Wir freuen uns sehr, diesen Spielplatz nun eröffnen zu können“, sagt Ariane Wißmeier-Unverricht (SPD), die Sprecherin des Arbeitskreises Kinder & Jugend der lokalen Agenda 21. Und auch Bürgermerister Thomas Loderer (CSU) zeigt sich erfreut: „Ich finde es eine sehr glückliche Idee, hier nun eine solche Kletterlandschaft zu haben.“ Er betont, dass dies auch eine wunderbare Möglichkeit sei, damit sich die Kinder mit Risiken des Kletterns vertraut machen können.

Viele Verbesserungen

Hier hat sich viel getan: Die Rutsche wurde gedreht, damit sie sich durch die Sonne nicht mehr aufheizt, alte marode Spielgeräte und der Sandkasten wurden entfernt. „Wir haben hier einen naturnahen Schwerpunkt gesetzt“, erklärt Ariane Wißmeier-Unverricht. So besteht der Kletterfelsen aus Natursteinen. „Hier können die Kinder ihre ureigensten Fähigkeiten erproben. Und natürlich können die Eltern ihn auch als Sitzgelegenheit nutzen“, sagt sie.

Pfadfinder sind Spielplatzpaten

Auch die Pfadfinder, die gleich neben dem Spielplatz ihren Sitz haben, profitieren von der neuen Anlage: „Wir freuen uns sehr, dass wir nun diesen neuen Spielplatz nutzen können“, sagt eine junge Pfadfinderin, die bei der Eröffnung mitgeholfen hat. Gleichzeitig sind sie die „Spielplatzpaten“, die monatlich eine Checkliste an den Bauhof weiterreichen. „So sind wir sicher, dass Mängel schnell behoben werden können“, erklärt Ariane Wißmeier-Unverricht.

Gemeinde investiert 40.000 Euro

Laut Bürgermeister Loderer kostete der neugestaltete Spielplatz im Amalienwald rund 40 000 Euro. Hier soll sich noch mehr tun: Ein Gummigurtsteg soll auf den Spielplatz kommen und Radständer angebracht werden. Und auch über einen Fitness-und Workout-Parcours für Erwachsene denkt der Arbeitskreis nach. Auch jetzt findet der neue Spielplatz bereits großen Anklang.

Stephanie Albinger



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