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Eingeweiht: das neue Gymnasium Ottobrunn.

Feier am Gymnasium mit Kultusminister Spaenle

"Lernoase" in Ottobrunn eingeweiht

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Ottobrunn - Viel Freiraum statt verschlossener Türen: Am Gymnasium Ottobrunn wird anders gelernt. In Oasen und im Team.

Ludwig Spaenle kennt sich aus im Landkreis München. „Nirgends bin ich bislang so oft zum Feiern gewesen wie im Landkreis München“, sagt Bayerns Kultus- und Bildungsminister. Nicht nur, weil es „eine feierfreudige Region“ sei, sondern auch „Bayerns stärkste Zuzugsregion“. Und zusammen mit dem Landkreis Starnberg bayerischer Spitzenreiter in Bezug auf gymnasiale Bildung. Rund 60 Prozent der Kinder streben laut Spaenle nach der Grundschule aufs Gymnasium. 

1163 von ihnen erleben nun Lernen der ganz neuen Art: im Gymnasium Ottobrunn, für dessen Einweihungsfeier der Minister gestern wieder einmal den Landkreis besuchte. Die Schulfamilie ist bereits am 4. April in ihr „LoGO“ eingezogen. Und sie liebt ihre „Lernoase Gymnasium Ottobrunn“. 

Offene Räume, Lernen in Gruppen und viel Raum bestimmen den Schulalltag. Jede Jahrgangstufe hat einen eigenen, farblich gestalteten Bereich mit einer Lernlandschaft in der Mitte, die von Klassenzimmern umgeben ist. „Paradies“, „Gemeinschaft“, „Freiraum“: Schlüsselwörter, die im Film von Abiturientin Hannah Nieberding sehr oft fallen. 

Film war ein Teil des liebevoll gestalteten und unterhaltsamen Programms bei der Einweihung. Nieberding hatte Lehrer und Schüler gefragt, wie ihnen das neue Gymnasium gefällt, das nach drei Jahren Bauzeit für 37,4 Millionen Euro entstanden ist. 

Eine Summe, über die im Schulzweckverband, der das Gymnasium gebaut hat, „oft recht kurzweilig diskutiert wurde“, wie Landrat Christoph Göbel (CSU) augenzwinkernd anmerkte. Doch um solch ein Projekt zu stemmen, heißt sein „Geheimrezept“ nunmal „interkommunale Zusammenarbeit“. Und nicht nur Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) freut sich, dass diese „wunderbare Schule“ gerade in seiner Gemeinde steht. 

Auch Schulleiter Achim Lebert ist „verdammt froh, dass wir nach heftigen Diskussionen diesen Weg gemeinsam gegangen sind“. Einen „mutigen Weg“ einer modernen Schule mit viel Raum und Luft zum Lernen.

Janine Tokarski

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