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Ministerpräsident Markus Söder trägt sich ins Ottobrunner Goldene Buch ein. Hinten von links: Rudolf Schwarz, Florian Hahn, Ernst Weidenbusch, ,Kerstin Schreyer und Thomas Loderer.

Bavaria One

Söder verspricht: Raumfahrt in Ottobrunn

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In Ottobrunn und Taufkirchen soll die bayerische Raumfahrt bald vorangehen. Ministerpräsident Markus Söder hat diese Pläne noch einmal bekräftigt.

Ottobrunn – Ottobrunn und Taufkirchen haben etwas, was andere nicht haben: Neben den Technologiekonzernen IABG und Airbus sitzen hier Firmen der Weltraumbranche und bald auch die Fakultät für Luft- und Raumfahrttechnik der TU München. Um die Bedeutung des bayerischen Raumfahrtprogramms „Bavaria One“ zum Ausdruck zu bringen, hielt Ministerpräsident Markus Söder (CSU) die Festrede bei der 60-Jahr-Feier der CSU Ottobrunn.

Schon von Kindesbeinen an sei er Franz-Josef Strauß- und Science-Fiction-Fan, sagte Markus Söder. „Zukunft hat mich immer fasziniert.“ Nur mit stetig neuen Impulsen sei das Bauernland Bayern zum modernen Industrieland geworden. In dieser Dimension sieht er auch den Ausbau der Luft- und Raumfahrttechnik mit der Schaffung eines universitären Campus und Europas größter Raumfahrtfakultät. 

„Das wird die bayerische Schlüsseltechnologie sein - und Ottobrunn ist genau der richtige Platz dafür“, warb Professor Rudolf Schwarz, Geschäftsführer der IABG. Die IABG liefert Komponenten für die Trägerrakete Ariane und das Satelliten-Navigationssystems Galileo, baut gerade ein Competence Centre Optics (CCO) an das bestehende Raumfahrtzentrum und hat damit einen weiteren Schritt auf dem Parkett der Global Player in der Raumfahrtindustrie getan.

Söder: Klimawandel? „Brauchen Hilfe der Raumfahrt“

Luft- und Raumfahrttechnologie heißt für Söder vor allem: „Durch einen Blick von dort oben können wir vieles besser verstehen, vieles ist anders zu beurteilen. Klimawandel und Umweltschutz können nicht mehr mit kleinkarierten Sachen angegangen werden, dazu brauchen wir die Hilfe der Raumfahrt.“

Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) weiß schon lange vom Nimbus einer „Zukunftsgemeinde Ottobrunn“, die ihm Söder bereits bei einem Besuch vor zehn Jahren prognostiziert hatte. „Wir dürfen bei der Fakultät und dem Campus nicht nur in einer paar Gebäuden denken“, mahnte Loderer. Gefragt sei auch der Ausbau der Infrastruktur, vor allem für den Verkehr.

Ein „Park & Ride“-Parkplatz am Autobahnkreuz München-Süd mit dem Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel ist für Ottobrunns Bürgermeister denkbar. „Wenn Staat, Kommune, Wirtschaft und Forschung zusammenarbeiten, können wir im Münchner Ballungsraum Mobilitätsprobleme lösen.“

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