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Ein Bagger bei Erdarbeiten vor der Halle. Eigentlich sollte der Betrieb schon seit Mai wieder laufen. Doch Ärger mit Firmen verzögert und verteuert das Projekt. 

Baustelle Ferdinand-Leiß-Halle: Ottobrunn muss warten und zahlt kräftig drauf

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Im Mai dieses Jahres sollte der Sportbetrieb der Ferdinand-Leiß-Halle wieder wie gewohnt laufen. Doch daraus wurde nichts. So ist der Stand der Dinge.

Ottobrunn – Noch im vergangenen Sommer war die Bauabteilung im Rathaus Ottobrunn recht optimistisch gestimmt. Im Mai dieses Jahres sollte der Sportbetrieb der Ferdinand-Leiß-Halle wieder wie gewohnt laufen, deutlich früher als ursprünglich gedacht. Doch daraus wurde nichts. Die Fertigstellung des Sanierungsbaus verzögert sich erheblich, die Kosten schnellten nach oben. Das Projekt wird um eine Million Euro teurer als 2017 geplant.

Ärger mit den ausführenden Firmen

Zwei erhebliche Störungen kamen dazwischen: Den Auftragnehmern für den Prallwandbau und .Sportbodenbau musste gekündigt werden. Die Folge: Der Bauablauf kam durcheinander und musste mit den Firmen neu eingetaktet werden. Der geplante Fertigstellungstermin musste deutlich verschoben werden. Planungsänderungen waren nötig, zusätzliche Sanierungsarbeiten kamen dazu, deren Notwendigkeit erst während der Ausführung erkennbar wurde. Schließlich treten Nachforderungen der Folgegewerke als Kostentreiber hinzu.

Die aktuelle Kostenprognose vom 20. September landet bei 9,475 Millionen Euro. Außerdem empfiehlt das Projektsteuerungsbüro Brinkmeier und Salz einen Risikozuschlag von 1,5 Prozent und somit ein Budget von 9,62 Millionen Euro. Der Bauausschuss nahm die präsentierte Kostenentwicklung einschließlich der Planungsänderungen zur Kenntnis. Die Verwaltung wird ab sofort bis zur Inbetriebnahme der Ferdinand-Leiß-Halle monatlich zu Terminen und Kosten einen Bericht vorlegen. 

Aus Ottobrunn: „Menschlich total verwerflich“ - Rollstuhl-Diebstahl auf dem Friedhof

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