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Stau im Regen: Dieses Bild bietet sich derzeit auf der A99 im Münchner Süden.

Unfall am Südkreuz

Laster von der Autobahn gedrängt: Großeinsatz und Stau auf der A99 - 150 Liter Diesel ausgelaufen

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Bis weit hinters Kreuz München Süd staute sich der Verkehr am Montag auf der A99. Grund war ein gefährliches Lkw-Manöver.

Update Montag, 14.20 Uhr: Zwar ist der Lkw mittlerweile geborgen, da die Aushubarbeiten wegen des mit Diesel verseuchten Erdreichs noch immer laufen, bleibt die rechte Fahrspur der A99 aber noch bis etwa 15 Uhr gesperrt. Das teilte die Polizei auf Nachfrage mit. Daher kommt es weiterhin zu starken Verkehrsbehinderungen. Weil vom flüchtigen Unfallfahrer nicht mehr als die Nationalität des Kennzeichens bekannt sei und sein Lkw wohl keine Beschädigung aufweist, sehen die Ermittler derweil wenig Aussichten, den Fahrer ausfindig zu machen. „Die Ermittlungsansätze sind äußerst bescheiden“, so ein Sprecher.

Großeinsatz auf der A99 - Zwei Lastwagen geraten aneinander  

Erstmeldung: Bis weit in den Vormittag kostet dieses Manöver die Pendler auf der Autobahn 99 Nerven: Montagfrüh gegen 3.14 Uhr überholte ein lettischer Sattelzug auf Höhe der Ausfahrt Ottobrunn in Richtung Stuttgart einen slowenischen Sattelzug. Das lettische Gespann kam laut Polizei aus zunächst ungeklärter Ursache nach rechts ab und drängte den anderen Lastzug gegen die Leitplanke. 

Während der Unfallverursacher einfach weiterfuhr, walzte der Unfall-Lkw auf rund 300 Metern die Leitplanke nieder und kam schließlich im Grünstreifen kurz vor einem Betonpfeiler zum Stillstand. 

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A99 auf Höhe Ottobrunn: Langer Stau am Autobahnkreuz Brunnthal - Bergungskran im Einsatz

Zur Bergung des Sattelzuges mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden. Das THW ist dort mit einem schweren Bergungskran im Einsatz. Die Sperrung wird laut Autobahnpolizei noch bis Montagmittag andauern, nur eine Spur ist befahrbar. Die Folge: Auf der Strecke in Richtung Stuttgart ein langer Stau, der bis hinters Kreuz Brunnthal auf die A995 und auch auf die A8 zurückreicht.

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Die Absicherung wurde von der Autobahnmeisterei Hohenbrunn übernommen. Die Ladung wurde durch das THW München geborgen. Dies war nötig, um anschließend den Sattelzug bergen zu können.

Laster von der A99 gedrängt: 150 Liter Diesel sickern ins Erdreich - Polizei fahndet nach Unfallverursacher

Außerdem sind laut den Behörden rund 150 Liter Diesel ausgelaufen und im Erdreich versickert. Deswegen wird der Seitenstreifen nun durch die Autobahnmeisterei Hohenbrunn ausgebaggert.

Insgesamt entstand ein Schaden von schätzungsweise 75 000 Euro. Der 40-jährige Serbe am Steuer des slowenischen Lkw blieb unverletzt. Auch sonst kam niemand zu körperlichem Schaden. Die Polizei fahndet nun nach dem Unfallverursacher.

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