Ein MVG-Rad.
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Ein MVG-Rad.

Kritik am Bürgermeister

SPD kämpft für MVG-Rad in Ottobrunn

Für den Ottobrunner SPD-Kreisrat Florian Schardt ist die ablehnende Haltung von Bürgermeister Thomas Loderer zum MVG-Mietrad nicht nachvollziehbar.

Ottobrunn– Für den Ottobrunner SPD-Kreisrat Florian Schardt ist die ablehnende Haltung von Bürgermeister Thomas Loderer zum MVG-Mietrad nicht nachvollziehbar: „Die Räder werden genutzt, die teilnehmenden Gemeinden und der Landkreis sind sehr zufrieden“, erklärt Schardt in einer Pressemitteilung.

Verwundert sei der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion über eine Rechnung mit Zahlen aus Pullach, die Bürgermeister Loderer jüngst angestellt hatte: „Woher die 83 500 Euro an jährlichen Kosten kommen sollen ist mir völlig schleierhaft. Unterhaching hat deutlich mehr Stationen als Pullach, aber weniger als 50 Prozentan jährlichen Kosten.“

Die Zahl für Pullach erklärt Loderer nach eigener Auskunft wie folgt: Investitionskosten für 54 Räder (inklusive Stationen und Stelen) laut Pressebericht: 293 000 Euro; mit Dreisatz-Methode auf Pullach umgerechnet seien das etwa 195 000 Euro für 36 Räder; Tiefbaukosten bei fünf Stationen: 35 000 Euro. Diese einmaligen Kosten (195 000 + 35 000 = 230 000 Euro) auf fünf Jahre (Mindestbetriebsdauer) verteilt, ergäben eine Summe von 46 000 Euro pro Jahr. Addiere man die jährlichen Betriebskosten von 37 500 Euro (7500 Euro je Station und Jahr), ergäben sich 83 500 Euro.

Sabine Athen, Vorsitzende der SPD Ottobrunn, möchte angesichts der jüngsten Zahlen des Landratsamtes das MVG-Mietrad nochmals auf die Tagesordnung setzen. Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Ottobrunner Gemeinderat, Ruth Markwart-Kunas, nimmt die positive Bilanz aus dem Landratsamt München (wir berichteten) zum Anlass und beantragt eine Beratung bereits im kommenden Planungsausschuss am Dienstag, 7. Juli.  

mm/msc

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