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Die drei Trassenvorschläge.

Es geht um viel Geld vom Bund

U5 bis nach Ottobrunn und Taufkirchen: Es gibt drei Trassen - und keine ist gut genug

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Von der U5-Verlängerung in den Landkreis München bis nach Taufkirchen träumen Pendler und Politiker. Doch die vorgestellten Varianten haben alle einen Haken. 

Ottobrunn – Spätestens seit feststeht, dass der Luft- und Raumfahrtcampus nach Ottobrunn/Taufkirchen kommen soll, ist klar, dass das derzeitige ÖPNV-System nicht ausreichen wird. Eine Verlängerung der U 5 verspricht Entlastung. Im Mobilitätsausschuss des Kreistags hat eine Planungsbüro nun mögliche Trassen vorgestellt.

Strecke mitten durch Ottobrunn am attraktivsten

Derzeit endet die U-Bahnlinie in Neuperlach Süd. Die Idee ist, den Endhaltepunkt über Neubiberg, Unterhaching und Ottobrunn bis nach Taufkirchen zu verschieben. Drei Trassen sind dafür im Gespräch: West-1, Mitte-1 und Ost-2. Das beauftragte Planungsunternehmen Intraplan Consult GmbH zeigte auf, dass unter der Woche etwa 19 000 Personen eine U-Bahn südlich von Neuperlach Süd nutzen würden. Eine stolze Summe. Trotzdem erreiche keine der geplanten Trassen den Kosten-Nutzen-Quotienten, eine standardisierte Bewertung, der bei 1,0 liegen müsse, damit der Bund die Verlängerung der U 5 fördere. „Ich habe mir schon gedacht, dass wir von 1,0 weit entfernt sein werden“, sagte Landrat Christoph Göbel (CSU).

Am attraktivsten stellte sich die Verbindung Ost-2 heraus. Sie führt von Neuperlach Süd über Neubiberg und die Ottobrunner Ortsmitte direkt zum Technologie- und Innovationspark (TIP). Außerdem kann sie mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis von 0,55 überzeugen. Die Trassen West-1 und Mitte-1 kommen auf Werte von 0,38 und 0,48. Trotzdem: Alle drei sind weit entfernt von der angestrebten 1,0.

Politik ist sich einig: Die Verlängerung muss trotzdem her

„Beim verkehrlichen Nutzen haben wir schon alles ausgenutzt, was man ausnutzen kann“, sagte Göbel. Unabhängig vom Quotienten, betonte Ottobrunns Bürgermeister Thomas Loderer (CSU), sei die „U-Bahn zwingend erforderlich“. Der Freistaat als Träger der Uni müsse sich heute schon viel mehr mit der Infrastruktur auseinandersetzen.

Vor allem die Messmittel für die Berechnung des Quotienten störte die Ausschussmitglieder. Als „Ärgernis“ beschrieb Markus Büchler (Grüne) die Situation. Es gebe viel wichtige Dinge, die nicht mit einfließen würden, wie das Raumfahrtzentrum und auch die vielen Staus in der Gegend. Planer Bernd Kollberg versicherte den Anwesenden, dass ein Ergebnis unter 1,0, kein Zeichen dafür sei, „dass es nicht geht“.

Mit nahezu 530 Millionen Euro ist die attraktivste Trasse Ost-2 auch die mit Abstand teuerste (West-1: 400 Millionen; Mitte-1 521 Millionen). Trotzdem sehen die Kreisräte den größten Nutzen in der östlichen Verbindung. Eine Möglichkeit zu finden, wie der Nutzen erhöht und die Kosten gesenkt werden können, dass sei die Aufgabe, der man sich jetzt widmet, sagte Göbel.

Lesen Sie auch: Zukunft liegt in der Luft: Seilbahn soll Süden und Norden des Landkreises verbinden

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