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Ein Physik-Experte: Josef Herrmann organisiert das Projekt, muss aber aus gesundheitlichen Gründen aufhören. 

Projekt steht vor dem Aus

Physik-Paten für Grundschüler dringend gesucht

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Bitter: Nur 2 von 15 Physik-Paten sind noch übrig. Wenn sich nicht schnell neue Helfer finden, steht das Projekt für Grundschüler vor dem Aus.

Ottobrunn – Die Physik-Paten in Ottobrunn und Unterhaching suchen händeringend neue ehrenamtliche Helfer. Sonst droht dem Projekt „Wir zaubern mit Physik an Grundschulen“ laut Organisator Josef Herrmann nach fünf Jahren das Aus.

Von ehemals 15 ehrenamtlichen Helfern seien nämlich nur noch zwei übrig, sagt Herrmann. Auch der 85-jährige Diplomphysiker steht aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Organisator zur Verfügung. Bislang trat Herrmann als Moderator des Projekts auf, das den Lehrplan ergänzen soll.

Kindgerechte Experimente

Mit Alltagsgegenständen führte er Experimente, meist mit Luft oder Wasser, durch. Anschließend machten die sieben- bis zehnjährigen Schüler diese mit einem Physik-Paten in Gruppen nach. Etwa die „pinkelnden Flasche“. Dabei wird eine Flasche mit einem Loch mit Wasser befüllt. Kurz nachdem der Deckel verschlossen ist, fließt das Wasser nicht mehr aus dem Loch. Der steigende Unterdruck hält das Wasser in der Flasche. Erst wenn der Deckel geöffnet wird, fließt wieder Wasser durch das Loch. Mit diesem und ähnlichen Versuchen wollen die Physik-Paten Kinder für die Naturwissenschaft begeistern.

Laut Herrmann gelingt das auch. „Es ist schön, die Freude der Kinder bei den Experimenten zu sehen.“ Doch nun steht das 2007 von Maren Heinzerling ins Leben gerufene Projekt, dass es seit 2013 in Ottobrunn und seit 2016 in Unterhaching gibt, vor dem Aus. Deshalb sucht Herrmann dringend Helfer mit einem naturwissenschaftlichen Hintergrund zur ehrenamtlichen Unterstützung.

Interessierte Physik-Paten können sich bei Josef Herrmann unter Telefon 089/61 64 80 oder per E-Mail an jos.herrmann@t-online.de melden.

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