St. Stephanus Hohenbrunn.
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St. Stephanus Hohenbrunn.
St. Aegidius Keferloh.
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St. Aegidius Keferloh.
St. Magdalena in Ottbrunn.
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St. Magdalena in Ottbrunn.
St. Ulrich Grasbrunn.
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St. Ulrich Grasbrunn.
St. Stephan in Putzbrunn.
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St. Stephan in Putzbrunn.
St. Otto,  Ottobrunn.
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St. Otto,  Ottobrunn.
St. Albertus-Magnus Ottobrunn.
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St. Albertus-Magnus Ottobrunn.

Start mit Festgottesdienst

Sieben Kirchen unter einem Dach: Das ist der neue Riesen-Pfarrverband „Vier Brunnen Ottobrunn“

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15 000 Katholiken rücken näher zusammen. Im Pfarrverband „Vier Brunnen Ottobrunn“ liegen sieben Kirchen. Am Sonntag wird ihr Zusammenschlussvollzogen.

Ottobrunn/Landkreis– Schon in den vergangenen Jahren wurden die beiden Pfarrverbände „Vier Brunnen“ (seit 2011) und „Ottobrunn“ (seit 2008) von einem leitenden Priester angeführt. Das ist seit einem Jahr Stefan Scheifele. Er wird aber vermutlich heuer noch den Pfarrverband wieder verlassen, wie es aus dem Ordinariat heißt. Scheifele kam übergangsweise als „priesterliche mobile Reserve für Leitungsaufgaben“. Nun wird die Pfarrverbandsleitung neu ausgeschrieben.

Im Errichtungsdekret des Generalvikars Peter Beer für den neuen Pfarrverband wird der Zusammenschluss mit der „Koordination der gesamten Seelsorge und zur Bündelung ihrer Seelsorge- und Verwaltungsaufgaben“ begründet. Davon betroffen sind die Ottobrunner Pfarreien St. Otto, St. Albertus Magnus und St. Magdalena, die Pfarrei St. Stephanus in Hohenbrunn und St. Stephan in Putzbrunn mit den Filialen in Grasbrunn (St. Ulrich) und Keferloh (St. Aegidius). Sitz des Pfarrverbandes ist St. Magdalena.

Vor Scheifele war es Markus Moderegger, der beide Pfarrverbände leitete. „Mit der Zeit hat sich gezeigt, dass die Arbeit des Seelsorgeteams in beiden Pfarrverbänden harmonisch abläuft und es viele vor Ort als organisch erachteten, den Schritt in Richtung gemeinsamer Pfarrverband zu gehen“, so Bistumssprecher Christoph Kappes.

Viel hängt von den Ehrenamtlichen ab

Dass so ein großer Pfarrverband auch eine Herausforderung ist, wissen auch die Verantwortlichen im Ordinariat. Alleine ist der leitende Pfarrer nicht. Im Pfarrverband gibt es zwei Pfarrvikare, eine Seelsorgsmithilfe, drei Diakone, eine Pastoralassistentin und einen Gemeindereferenten. In seinem aktuellen Geleitwort zur Gottesdienstordnung macht Pfarrer Scheifele aber auch deutlich, dass der Glaube in den einzelnen Kirchengemeinden gelebt wird. Und dazu auch die Ehrenamtlichen braucht, die sich beispielsweise in den Gremien engagieren. Sie übernehmen Mitverantwortung. „Zukunft im Glauben braucht Beheimatung der Gläubigen vor Ort“, so der Geistliche Rat.

Johanna Feldmeier aus Hohenbrunn, die jüngst zur Pfarrverbandsvorsitzenden gewählt worden ist, sieht Chancen für die Zusammenarbeit im Pfarrverband, aber auch einen Auftrag an die Ortskirchen: „Wir haben viel Potenzial in den Pfarreien. Die gilt es zu nützen.“ Also nicht Hände in den Hosensack, sondern den Glauben leben. Das sieht auch Hohenbrunns Kirchenpfleger Jürgen Böchinger so: „Ein großer Pfarrverband birgt auch Möglichkeiten für gemeinsame Feste und Veranstaltungen.“ Er sei aber auch Symptom des Priestermangels. Hohenbrunn sei ein „gallisches Dorf“, weil hier kein Hauptamtlicher seinen Sitz habe. Schlimm sei das aber nicht: „Wir haben engagierte Ehrenamtliche mit starken Strukturen.“

Die Feierlichkeiten

finden am Sonntag, 17. März, um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Magdalena in Ottobrunn statt. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg feiert dort einen Pontifikalgottesdienst. Anschließend findet ein Empfang auf dem Brunnenplatz statt.

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