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Aha-Effekt: Stefanie Gregg baut in ihre Krimis gerne böse Überraschungen ein. 

Stefanie Gregg (48) aus Ottobrunn liest bei einem Krimiabend

Abseits des gängigen Mordschemas

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Der Weg bis zum Beruf der Schriftstellerin ist steinig, und Stefanie Gregg (48) aus Ottobrunn kann ein Lied davon singen. Seit Jahren schreibt sie Romane, Belletristik und Krimis.

Ottobrunn– Bei der Lesung des Vereins Mörderische Schwestern in Ismaning war sie eine der prominenteren Schriftstellerinnen. Der Verein lädt regelmäßig zu Gruppenlesungen ein. Die Autorinnen bekommen ein Podium, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Jeder Gast darf sechs Minuten lang vorlesen, dann ertönt ein Schuss, und die nächste Krimipassage wird vorgestellt.

Stefanie Gregg las in Ismaning eine erotische Kurzgeschichte vor, bei der das Geschehen auf einem Klassentreffen spielte, und der Geliebte am Ende ohne Schuss umkam. Er wurde mit dem HIV-Virus infiziert und bekam so das Todesurteil übermittelt. Ihre vielfältigen Veröffentlichungen kommen Stefanie Gregg zugute bei der Kreation von Krimis abseits des gängigen Mordschemas. Sie liebt den Blick in die Psyche und hat manche Szenen der Geschichte selbst erlebt: „Als ich bei einem Klassentreffen war, habe ich mir die Techtelmechtel ehemalige Schulfreunde angesehen.“

Stefanie Gregg hat mit dem in Kiel ermittelnden Kommissar Fricke ihre Kunstfigur für eine Krimireihe gefunden. Diese ist derzeit noch jung mit den beiden Büchern „Mein schlimmster schöner Sommer“ und „Blutvilla“.

Für die Serie, die noch in diesem Jahr einen dritten Band bekommt, reist sie nach Norddeutschland, um bei ihrer Recherche die Ecken auszusuchen, in der Straftaten passieren und Ermittlungen erfolgen. „Die Road-Novel ,Mein schlimmster schöner Sommer‘ würde ich schon gerne verfilmen“, sagt Gregg, die auch schon Morde nach Ottobrunn holte. So geht es in dem Buch „Tod beim Martinszug“ um einen Kindergarten in Ottobrunn, bei dem sich ein Gemeinderat als St. Martin verkleidet hatte.

Seit zehn Jahren schreibt Stefanie Gregg Bücher. Vor drei Jahren wagte sie den Schritt, hauptberuflich ihrer Leidenschaft nachzugehen. „Die Arbeit als Autor reicht für das tägliche Brot, aber eben noch nicht für die Wurst darauf.“

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