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Prost! Das Glas erhebt Herbert Egger von der Pfeiffer Bau mbH auf den Rohbau der Turnhalle. 

Bau am Gymnasium Ottobrunn

Turnhalle: Richtfest ohne Dach

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Ottobrunn –Einen Spruch gab's, ein Glas Wein und eine Krone - nur kein Dach. Gefeiert wird das Richtfest trotzdem für die neue Dreifachturnhalle am Gymnasium. Die wird was Besonderes.

Traditionell wird dann Richtfest gefeiert, wenn das Dach auf dem Neubau ist. Nicht so bei der Tunrhalle. Dort markierte der beendete Rohbau den Anlass zum Feiern. „Auf den First soll ja die Krone“, reimte Martin Luckinger von der Pfeiffer Bau mbh, die den Rohbau gestemmt hatte, beim Richtspruch. „Zur Not – wie in unserem Fall – geht es aber auch ohne.“ 

Und so schwebte die weiß-blau geschmückte Tannenkrone mit dem Kran einfach durch die Luft. Einen klassischen Dachstuhl wie bei einem Haus gebe es nicht, zudem seien bald so viele Gewerke auf der Baustelle beschäftigt, dass ein Richtfest zu einem späteren Zeitpunkt schwierig werde, erklärte ein Vertreter des Zweckverbands staatlicher weiterführender Schulen. 

Und so standen die Gäste auf einem Betonboden, der durch den Schnee „einem Schwimmbad“ glich, wie Landrat Göbel (CSU) in einem Grußwort scherzhaft anmerkte. Dabei stand er wieder trockenen Fußes in der Einfach-Turnhalle des Gymnasiums, wohin der Festakt nach der Zeremonie verlegt wurde. 

Aber „bis Jahresende soll die Halle winterdicht sein“ und es ein Dach geben, versprach Architekt Armin Daam. Im September 2017 soll die Turnhalle fertig sein. 

Geplant ist ein moderner Funktionsbau – tiefergelegt, mit Stahlfassade in kupferfarbener Rostoptik und mit einer langen Glasfront. Sie wird „das Schaufenster zum Wald“, erläuterte der Architekt. Kostenpunkt: 7,5 Millionen Euro. Geplant waren ursprünglich 6,8 Millionen Euro. Doch dann tauchten Altlasten – Reste einer alten Tartanbahn – , beim Aushub auf und mussten teuer entsorgt werden (wir berichteten). 

Im Vorfeld hatten die Zweckverbands-Mitglieder lange diskutiert, ob der Neubau überhaupt nötig ist. Landrat Göbel ist sich sicher: „Es ist genau die richtige Entscheidung und ein wichtiges Zeichen für den Sport."

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